14.12.2021 18:53 |

Jahreshöchststand nahe

Fast 60.000 Neuinfektionen in Großbritannien

Die enorm schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus macht sich bereits deutlich in den täglichen Fallzahlen bemerkbar. Mit knapp 60.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden erreichte das Land einen neuen Höchststand seit Jänner und die fünfthöchste Zahl seit dem Beginn der Covid-Pandemie.

Darüber hinaus wurden 150 weitere Todesfälle registriert. Zudem stieg die Zahl der ins Krankenhaus eingelieferten Patienten in der vergangenen Woche um zehn Prozent im Vergleich zur Woche davor.

Dringender Booster-Aufruf
Premierminister Boris Johnson hatte bereits am Montag vor einer Flutwelle von Infektionen durch Omikron gewarnt. Es habe auch bereits den ersten Todesfall im Zusammenhang mit der neuen Variante gegeben, so Johnson. Vor den Impfstationen im Land - das Video oben zeigt Impfwillige in der Stadt Bristol - bildeten sich daraufhin vielerorts lange Warteschlangen.

Eine britische Expertin sieht nun sogar Anzeichen dafür, dass sich Omikron noch schneller verbreiten könnte als bisher angenommen. Zunächst sei man davon ausgegangen, dass sich die Zahl der Infektionen mit der Variante innerhalb von zwei bis drei Tagen verdoppelt, sagte die medizinische Chef-Beraterin der britischen Gesundheitsbehörde (UKHSA), Susan Hopkins. „Es scheint im Moment, als sei diese Wachstumsrate eher noch kürzer als länger.“

Hotel-Quarantäne wird gestrichen
Angesichts der schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante hat sich England indessen vorerst von der verpflichtenden Hotel-Quarantäne verabschiedet, die bislang für einige Einreisende galt. Ab Mittwoch (4 Uhr Ortszeit) würden alle elf noch verbleibenden Länder - also Südafrika und weitere afrikanische Staaten - von der sogenannten Roten Liste entfernt, sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag im Londoner Unterhaus.

Da sich Omikron bereits schnell im Land, verbreite, sei die Maßnahme nicht mehr geeignet, um die Ausbreitung bedeutsam zu verhindern. Die anderen britischen Landesteile haben ihre eigenen Einreiseregeln.

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