28.11.2021 06:00 |

Für Weihnachtseinkäufe

Nach Lockdown gibt es 12 Einkaufstage für Geimpfte

Auch nach dem derzeit geplanten Ende des Voll-Lockdown werden weiter strikte Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus gelten. Die Gastro könnte zu bleiben, 2G geht in die Verlängerung. Trübe Aussichten gibt es auch für Silvester. Und auf Ungeimpfte kommen teure Zeiten zu.

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Wie es jetzt weitergeht bei der Bewältigung der Corona-Krise - da zeichnen sich in der von Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) so oft beschworenen „Kristallkugel“ nun immer deutlicher die Konturen ab. Zumindest für die Zeit bis Weihnachten.

Handel. Zwar soll der Voll-Lockdown – wie mehrfach von Kanzler und Gesundheitsminister versichert – am 12. Dezember enden. Aber als gänzlich unrealistisch gilt, dass damit alle Beschränkungen aufgehoben werden. Auch nicht für die Geimpften: Diskutiert wird über die Öffnung der Geschäfte – das scheint am realistischsten. Dann blieben, wenn auch, wonach es aussieht, am Sonntag, 19. Dezember, die Läden (ohne Lebensmittelhandel) offenhalten dürfen, 12 Einkaufstage bis 24. für die geimpften Christkinder.

Gastro. Weniger realistisch erscheint aus aktueller Sicht die Öffnung der Gastronomie. Noch wird zwar heftig diskutiert, aber eher dürften die Wirte weiter geschlossen halten müssen.

Nachtgastro. Fix scheint: Nachgastro wird es heuer keine mehr geben. Damit stehen auch für die Silvesterparty im Restaurant oder Club die Sterne schlecht.

Gänzlich trüb bleiben die Aussichten für Ungeimpfte: Wer nicht genesen oder geimpft ist, wird auch über Weihnachten hinaus im sogenannten Drittel-Lockdown bleiben. Tatsächlich erreichen wir voraussichtlich noch am Sonntag die 66,6 Prozent-Quote - also genau zwei Drittel. Und das mit Trippelschrittchen. Genau ein Drittel ist also noch immer ungeimpft.

Kein Weihnachts-Shopping für Ungeimpfte
In der kommenden Woche werden Klarstellungen erwartet. Auch mit der Festlegung, dass Ungeimpfte heuer vom Weihnachts-Shopping ausgesperrt bleiben. Anzunehmen, dass die 2-G-Regel in Handel und Gastro bis zur Umsetzung der Impfpflicht am 1. Februar und vermutlich darüber hinaus aufrecht bleibt.

Verzicht auf Impfung geht richtig ins Geld
Getäuscht haben soll sich auch, wer schlawinermäßig darauf hofft, er könne sich nach dem 1. Februar von der Impfpflicht durch eine einmalige Strafzahlung „befreien“. Dagegen werde man Vorkehrungen treffen - und notfalls mehrfach zur Kasse bitten. Zur Kasse bitten könnte man Ungeimpfte ab Februar auch beim Testen.

Diese Forderung hatte der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im „Club 3“ von „Krone“, „Kurier“ und „profil“ (TV-Ausstrahlung: Sonntag, 10.50 Uhr auf krone.tv und schauTV) erhoben. Der Vorschlag findet einigen Widerhall. So zeichnet sich ab: Ungeimpft sein – das kann ab Februar richtig ins Geld gehen.

 Kronen Zeitung
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