24.11.2021 08:08 |

Respektloses Verhalten

Lage dramatisch: Polizei-Einsätze bei Impfstraßen

Respektloses Verhalten nimmt bei Kärntens Test- und Impfstraßen zu. Die Situation sei mittlerweile dramatisch. 60-Stunden-Wochen stehen für Mitarbeiter zudem an der Tagesordnung.

Nach dem „Krone“-Bericht über den respektlosen Umgang gegenüber Mitarbeitern in Teststraßen, meldet sich nun auch Kärntens Impfpersonal zu Wort. „Die Leute verhalten sich auch uns gegenüber äußerst aggressiv. Vor allem seit der angeordneten Impfpflicht spitzt es sich merklich zu“, sagt ein Mitarbeiter einer Impfstraße.

„Manche fangen dann sogar wüst zu pöbeln an"
In Villach und Wolfsberg musste die Polizei bereits mehrmals ausrücken, um die geladene Stimmung an den Stationen zu beruhigen. „Im Schnitt werden die Leute nach rund 30 Minuten Wartezeit sehr ungeduldig. Manche fangen dann sogar wüst zu pöbeln an“, schildert Gert Thomaser, Betriebsrat vom Roten Kreuz, und ergänzt: „Die Situation ist mittlerweile dramatisch und sehr angespannt. Unsere Mitarbeiter haben oft 60-Stunden-Wochen und arbeiten dabei im Akkord.“ Viele würden sogar auf ihre Mittagspausen verzichten, um die langen Schlangen vor Impf- und Teststraßen zu bewältigen.

Das macht auf Dauer krank
„Wir geben unser Bestes und bekommen dennoch mehrfach das Fett ab. Das macht auf Dauer krank. Wir können nichts dafür und wollen auch nur helfen!“, so der Tenor.

Manuela Karner
Manuela Karner
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