12.11.2021 18:20 |

Wegen Überlastung

Bundesheer springt im Impfzentrum Nenzing ein

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie musste das Bundesheer schon so manchen Job übernehmen, für den die Soldaten gar nicht ausgebildet waren: Regale einschlichten oder Testabläufe kontrollieren - nun helfen die Männer in Grün im Impfzentrum Nenzing aus. Die Landes-Mitarbeiter sind wegen des Ansturms überlastet, das Heer wird eine Woche lang aushelfen.

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Die Mitarbeiter im Impfzentrum Nenzing haben derzeit gut zu tun. So gut, dass sie nun Unterstützung zugesichert bekommen haben. „Diesen kurzfristigen und hohen Bedarf kann man im Land ohne uns nicht mehr bewältigen, daher bin ich gerne bereit, hier mit meinen Soldaten eine Woche zu unterstützen“, erklärte Vorarlbergs Militärkommandant Gunther Hessel. Konkret heißt das: Hessel stellt 40 Soldaten und Zivilbedienstete zur Verfügung, die täglich in zwei Schichten im Einsatz sein werden. Die Bundesheerler werden für Ablauf, Betrieb und die Erfassung zuständig sein. Nur das Impfen selbst übernehmen sie nicht, dafür wird weiterhin auf medizinisch geschultes Personal zurückgegriffen.

Unterdessen sind die Vorarlberger Impftage angelaufen. Die Regierung hat es sich zum Ziel gemacht, dass bis 21. November 50.000 Schutzimpfungen veranreicht werden. Am ersten Tag haben sich 3467 Menschen in Impfzentren und -kojen immunisieren lassen - 1779 davon waren Drittimpfungen.

Hilfe auch bei Contact Tracing
Es ist übrigens in diesem Herbst nicht der erste Corona-Einsatz für das Heer. Schon seit Anfang November sind zehn Soldaten ins Contact-Tracing-Team aufgenommen worden. Dass auch dort personelle Unterstützung notwendig ist, wundert angesichts der täglichen Neuinfektionszahlen wohl kaum jemanden. Seit Tagen liegen diese jenseits der 500er-Marke.

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