10.11.2021 12:56 |

Peking kann kommen ...

So sieht Österreichs neue Olympia-Wäsche aus!

Gut zwölf Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele haben am Mittwoch österreichische und paralympischen Aktive in Innsbruck die rot-weiß-rote Kollektion für den Peking-Event präsentiert. Stellvertretend für die zu erwartenden rund 110 bzw. 20 Aktiven des Österreichischen Olympischen (ÖOC) und Paralympischen Komitees (ÖPC) traten Janine Flock, Benjamin Maier, Alessandro Hämmerle, Michael Matt und Lara Wolf sowie Carina Edlinger, Markus Salcher und Rene Eckhart in Aktion.

Elf Ausstatter zeichnen für Ausrüstungsgegenstände im Wert von 5.800 Euro pro Athlet verantwortlich. Das Gros davon stellen Erima mit 20 Produkten an Sport- und Trainingsbekleidung sowie Millet mit 11 Teilen an Wärmebekleidung. Die Farbgebung ist traditionell in Rot, Weiß und Schwarz gehalten, dazu kommt die Trendfarbe grau. Die genannten Athleten gaben bei einem Medientermin durch die Bank an, sich in der Bekleidung wohlzufühlen, wobei vor allem die Funktionalität erfüllt sei.

Skeleton-Pilotin Flock und Bob-Pilot Maier berichteten von positiven Eindrücken von zuletzt im und am olympischen Eiskanal absolvierten Testwochen. „Der Funke zur Bahn ist schon übergesprungen“, erläuterte Flock. „Man muss sehr präzise fahren, es werden tolle Spiele.“ Maier habe gute Erkenntnisse mitgenommen und mit dem Team auch noch das eine oder andere Ass im Ärmel: „Wir haben auch sehr viel im mentalen und sportpsychologischen Bereich gearbeitet, neue Ressourcen angezapft.“

Die nordische Para-Athletin Carina Edlinger hatte in Pyeongchang 2018 im letzten Abdruck Bronze geholt, ihr Erfolgshunger ist deswegen aber nicht gestillt. „Der Traum, bei den Paralympics auf dem Treppchen zu stehen, ist noch immer da“, verriet die Salzburgerin. Para-Snowboarder Rene Eckhart wiederum wird vom 4. bis 13. März nach eigenen Angaben der erste Sportler bei Spielen aus dem Kaunertal sein, damit gibt er sich aber nicht zufrieden: „Wir fahren alle hin, um eine Medaille zu holen.“

„Logistische Kosten das Zehnfache von Pyeongchang“
Generalsekretär Peter Mennel erzählte im Rahmen des am Bergisel abgehaltenen Termins von logistischen Herausforderungen für das ÖOC im Vorfeld der Spiele. Aufgrund der Vorgaben konnten noch keine Flüge gebucht werden, eigene Charterflüge seien ein Thema. Diesbezüglich sei man mit Speditionen im Gespräch, damit diese die Anzahl leerer Rück- bzw. Hinflüge nach Möglichkeit minimieren. „Die Logistik-Kosten liegen beim Zehnfachen dieser Kosten für Pyeongchang“, verriet Mennel.

Nichtsdestotrotz wolle man den Athleten vor Ort ein mögliches Optimum bieten. „Die Rahmenbedingungen ausblenden und auf den Sport konzentrieren. Wir wollen Medaillen gewinnen“, sagte der Vorarlberger. Die Anzahl der Podestplätze soll sich für den von 4. bis 20. Februar angesetzten Event im Rahmen vergangener Spiele bewegen, 15 bis 20 Medaillen sollten möglich sein. Ähnlich optimistisch äußerte sich ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber: „Wir fliegen mit großer Zuversicht nach China.“ Aufgrund der Umstände wird es wie schon bei den Sommerspielen in Tokio das Österreich-Haus in digitaler Form geben, am Mittwoch wurde es unter digital.austria-house.at freigeschaltet.

krone Sport
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