09.11.2021 07:56 |

Katastrophenvorsorge

Blackout: Fünf Sicherheitsinseln als Anlaufstelle

Ein Blackout im übergeordneten Stromnetz, der das tägliche Leben für mehrere Tage stilllegt: Dieses Szenario ist durchaus real. In der Stadt Villach bereitet man sich auf diesen Fall vor. Ein wichtiger Teil ist die Schaffung von Informations- und Versorgungsstellen. Insgesamt fünf Standorte sollen zu sogenannten Leuchttürmen mit Notstromversorgung ausgebaut werden.

Ein kompletter Stromausfall über Stunden oder sogar Tage hört sich im ersten Moment nicht tragisch an. Doch genauer betrachtet, können die Folgen dramatisch sein: Die Kommunikation bricht zuerst zusammen, das Internet funktioniert nicht, die Pumpen der Wasserversorgung setzen aus, Supermärkte sowie die Tankstellen bleiben geschlossen.

Die Stadt bereitet sich vor
In der Stadt Villach macht man sich ob eines solchen Katastrophenszenarios bereits sehr konkrete Gedanken und trifft Vorbereitungen. Im Krisenstab der Stadt werden Notfallpläne ausgearbeitet, und es werden auch in der Stadt Sicherheitsinseln geschaffen, die zur Anlaufstelle für die Bürger werden sollen. Die Stadtpolitiker haben die Weichen für fünf solche Leuchttürme bereits gestellt. Die Standorte werden unter anderem mit Notstromaggregaten ausgestattet. Die Anschaffung der Geräte wurde seitens des Landes im Rahmen des Projektes Leuchttürme finanziell unterstützt.

Die Sicherheitsinseln werden als Informations- und Versorgungszonen geführt. Eine ärztliche Notversorgung ist angedacht.

Das Wasserwerk der Stadt ist ebenfalls gerüstet. Es stehen Notstromaggregate für den Pumpenbetrieb sowie ein „Wasser-Mobil“ für die energie- und unwetterunabhängige Trinkwasserversorgung bereit.

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