Franz mit Schmerzen

Der Zweikampf mit dem eigenen Rücken

Wintersport
07.11.2021 07:51

Endlich geht es wieder los! Zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie fährt der Ski-Weltcup wieder ein Rennen außerhalb Europas. Die österreichischen Ski-Asse treten die Reise in die USA dabei aber mit gemischten Gefühlen an. Daniel Danklmaier ist voller Euphorie, Max Franz mit Rückenschmerzen.

Tonnen an Gepäck: Bekleidung, Helme, Schuhe, Stöcke, Ski. Pro Athlet haben bis zu 30 Paar Ski den Kontinent gewechselt. Das zweiwöchige Trainingslager der flotten Damen & Herren aus Österreichs Alpinlager ist eine logistische Monster-Aufgabe. Doch es stöhnt niemand. Im Gegenteil: Die Begeisterung ist rundum so groß wie vor der Bescherung zu Weihnachten. Weil mit der Reise des ÖSV-Teams ins Camp nach Copper Mountain in Colorado (USA) der Weltcup erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder Europa verlassen hat.

Daniel Danklmaier kletterte beispielsweise völlig begeistert in das Flugzeug nach Denver: „Endlich wieder Wald beim Skifahren, nicht nur Gletscher.“

Max Franz trat aber mit etwas gemischten Gefühlen die Reise in die USA an. In den letzten Wochen hatte sich der Kärntner auf einen Zweikampf mit seinem eigenen Rücken einlassen müssen, den er eigentlich schon gewonnen geglaubt hatte. Eine böse Belastung, für die es keinen offensichtlichen Grund und auch bislang keine Lösung gab.

„Die MR-Untersuchung schaut immer gleich aus. Wir sind auf der großen Suche. Fakt ist, dass mir mein Rücken große Probleme macht. “Diverse Therapie-Ansätze scheiterten, in der Woche vor dem Abflug ließ sich Max nun in Innsbruck infiltrieren. „Das hat Wirkung gezeigt. Ich bin guter Dinge, dass es nun besser wird.“

Georg Fraisl
Georg Fraisl
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(Bild: KMM)



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