03.11.2021 16:03 |

Immer wichtiger

Websites: die neue Visitenkarte der Unternehmen

Es geht um Top-Platzierungen auf Suchlisten, Klickzahlen sowie User Experience - Websites mausern sich zu dem Aushängeschild für Unternehmen schlechthin. Statt abgegriffenen Visitenkarten, die schnell in der Hosentasche und irgendwann im Nirwana des Papierkorbes verschwinden, öffnet sich mit einem Klick das digitale Schaufenster.

Die Anzahl der registrierten Websites mit der Domainendung „.de“ ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Mittlerweile sind mehr als 16,5 Millionen Internetseiten mit der deutschen Länderkennung registriert, Tendenz steigend. Auch in Österreich gibt es eine wachsende Nachfrage, denn immer mehr Unternehmungen wollen das digitale Aushängeschild.

Der Trend geht zur Onlinepräsenz
Die Konsumenten geben die digitale Marschrichtung vor. Das bleibt auch den Handelsunternehmen und der Wirtschaftsförderung in Österreich nicht verborgen. Seit 30. November 2020 gibt es sogar die WKÖ-Initiative in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium und der Wirtschaftskammer Österreich, „Kaufhaus Österreich“, um die Einzelhändler zu unterstützen, gegen digitale Marktriesen wie Amazon konkurrenzfähiger zu machen.

Köpfe hinter solchen digitalen Plattformen sind kreative Webdesigner wie der Berliner Chris Hortsch. Mit Chris Hortsch Webdesign entwickelt er seit 2004 erfolgreich Websites für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Dabei stets im Blick: die User Experience sowie die aktuellen Anforderungen der Suchmaschinen.

Mobil angepasste Websites werden immer wichtiger
Am 20. Dezember 1990 wurde der wohl wichtigste Meilenstein im Zeitalter der Digitalisierung gelegt: Die erste Website ging am Kernforschungszentrum CERN mit Sitz in Genf online. Damals noch ohne Farbvielfalt und technischen Raffinessen, heute nach dem aktuellsten Digitalstand in Sachen Website-Design.

Mittlerweile gibt es eine weitere Trendentwicklung: Websites für mobile Endgeräte. Die Anzahl von Smartphone und Tablet steigt kontinuierlich. Fast jeder Zweite nutzt mittlerweile ein mobiles Endgerät, um im Internet zu surfen, E-Mails abzurufen oder Onlineeinkäufe zu tätigen. Die Websites sollten auf diese Anforderungen vorbereitet sein. Es geht vor allem um eine optimale Lesbarkeit durch kurze Paragrafen statt Datenwände.

Die Websites optimal gestalten: Konsumenten haben Mitspracherecht
Bei der erfolgreichen Gestaltung der Website steht vor allem eines im Fokus: der Konsument. Damit die Website möglichst erfolgreich und rasch gefunden wird, muss der Blick durch die Augen der Konsumenten erfolgen. Was ist wichtig, was wird wirklich gesucht?

Das „Kaufhaus Österreich“ macht es bei der Gestaltung vor: Die von den Kunden geschätzte regionale Verbundenheit wird beispielsweise durch die Farben Rot und Weiß symbolisiert. Damit wirklich jeder die Produkte aus seiner bevorzugten Region findet, erleichtert die Menüführung über „Kauf´s regional“ die Auswahl. Hier können User komfortabel nach Branchen und Bundesländern auswählen, mit wenigen Klicks ihre favorisierten Produkte in den Warenkorb liegen.

Tools für das Profiling der User helfen digitalen Experten wie Chris Hortsch dabei, die Verweildauer oder Blickrichtung der Kunden auf der Website zu analysieren. Die Daten liefern wertvolle Informationen, wie die Website künftig noch besser konzipiert werden könnte. Aber Vorsicht, denn Datenschutz ist bei der Websitegestaltung oberstes Prinzip. Damit die Daten der Besucher genutzt
werden können, müssen diese ihre Zustimmung geben.

Website vom Profi oder mit Baukasten-Prinzip?
Ein paar Klicks hier, ein bisschen Text da, garniert mit ein paar Fotos und schon ist die Website fertig. Klingt einfach, aber ganz so leicht funktioniert es nicht. Durch die Vielzahl der Website sind User einiges gewöhnt, auch einige schlechte Website-Beispiele. Sie bleiben nur dort, nehmen sich Zeit zum Stöbern und werden aktiv, wenn die Website ansprechend gestaltet ist.

Viele Anbieter werben mit dem Erstellen einer Website nach Baukasten-Prinzip innerhalb von wenigen Minuten. Klingt verlockend und ist der scheinbar kostengünstige Weg - zunächst. Natürlich haben Baukasten-Systeme vor allem den Vorteil der günstigeren Preise. Ohne erforderliche Programmier- oder IT-Kenntnisse kann jeder seine eigene Website konzipieren. Theoretisch jedenfalls.

Das Baukastenprinzip ist bei den meisten Anbietern sicherlich leicht zu bedienen und fast selbsterklärend. Wer eine Website möchte, die wie ein Klon von 100 anderen Plattformen aussieht, wird hiermit sicherlich zufrieden sein. Ob es die Website-Besucher auch sind, ist fraglich.

Ein wesentlicher Nachteil der Websites nach Baukastenprinzip ist die fehlende Individualität. Wer seine eigenen Farben, Logos, Fotos, Schriftzüge oder andere Individualisierungswünsche einbringen möchte, stößt bei einer Website aus dem Baukasten rasch an seine Grenzen.

Wichtiger Unterschied auch: die SEO-Regeln. Damit eine Website möglichst häufig besucht wird, muss sie von Interessenten erst einmal gefunden werden. Im riesigen Kosmos der Datenmengen recherchieren Suchmaschinen im Hintergrund nach den passenden Ergebnissen für die Suchanfragen. Dabei werden vor allem SEO-Regeln berücksichtigt. Dazu gehört die Verwendung bestimmter Vokabeln, die Qualität der Texte auf der Website und vieles mehr. Ein Website-Profi weiß ganz genau, welche aktuellen Anforderungen an die Top-Positionierung in der Suchmaschine gelten. Die Website-Optionen mit dem Baukastenprinzip hingegen lassen dies vermissen.

Kosten für Website-Design können steuerlich geltend gemacht werden
Ein häufiges Kriterium für die Website aus Nicht-Profi-Hand sind die Kosten. Im Vergleich zum konventionellen Baukasten-Prinzip ist die Website durch einen Profi um ein Vielfaches teurer. Wer die Website aus unternehmerischen Zwecken benötigt, kann die Kosten dafür geltend machen.

Die einmalige Investition kann sich lohnen. Wird die Website optimal konzipiert, generiert sie mehr Traffic und bestenfalls mehr Kundenklientel. Damit Preis und Leistung stimmen, am besten mehrere Angebote verschiedener Websitedesigner einholen und gegenüberstellen. Ist der günstigste Preis wirklich der beste? Entscheidend sind nicht nur die Kosten, sondern vor allem die Leistungen und Erfahrungen im Websitedesign. Bei der Entscheidungsfindung hilft der Blick auf Reputation und bisherige Arbeiten.

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