29.10.2021 13:09 |

Fehlalarm um Schützen

Passagiere flüchten in L.A. in Panik aufs Rollfeld

Ein Gerücht über eine Person, die mit einer Waffe herumlaufe, hat am Donnerstagabend am internationalen Flughafen der US-Stadt Los Angeles Chaos ausgelöst. Hunderte Passagiere rannten in Panik auf das Rollfeld, alle Flüge mussten vorübergehend gestoppt werden.

Laut Berichten in US-Medien wurde die Polizei des Los Angeles International Airport, des größten Flughafen der kalifornischen Metropole, am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr Ortszeit wegen eines angeblich aktiven Schützen im Terminal 1 gerufen. Bei ihrer Ankunft dort fanden die Polizisten jedoch keine Hinweise auf einen aktiven Schützen.

Alle Flüge wurden vorübergehend gestoppt
In etwa zur gleichen Zeit wurden auf Twitter Berichte über eine „aktive Schießsituation“ auf dem Flughafen gepostet, die für kurze Zeit eine Panik auslösten. Tweets mit Bildern und Videos zeigten, wie Passagiere aus Flugzeugen auf das Flugfeld liefen, sich hinter Gepäckwagen versteckten und versuchten, den Flughafen zu verlassen. Alle Flüge wurden daraufhin gestoppt.

Die Polizei nahm zwei Personen fest. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Es wurde auch keine Waffe gefunden. Drei Menschen erlitten bei der Flucht aus dem Terminal 1 leichte Verletzungen - eine davon musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Flugverkehr habe schließlich um 21 Uhr wieder aufgenommen werden können, berichtete der Sender CBS Los Angeles.

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