26.10.2021 13:03 |

Dreikampf

Unterschützen krönt sich zum Herbstmeister

Mehr Spannung geht wohl kaum. Drei Teams der 1. Klasse Süd kämpften vergangenes Wochenende um die Winterkrone im Süden des Burgenlands. Dabei trafen mit Unterschützen und Goberling zwei Titelanwärter im direkten Spitzenspiel aufeinander, deren starke Offensivqualitäten sich nicht viele Fußballfans entgehen lassen wollten.

So strömten auch an die 300 Zuseher in die Dampfkesselarena nach Unterschützen, um diesen Fußballleckerbissen live mitzuerleben. Doch an diesem Nachmittag merkte man bereits in den Anfangsminuten, dass beide Teams kein Risiko eingingen und niemand als Verlierer den Platz verlassen wollte. Die Schwarz-Elf hatte mit Verlauf der Partie zwar etwas mehr vom Spiel, jedoch blieben Großchancen auf beiden Seiten eher Mangelware. Eine dieser wenigen Möglichkeiten nutzte aber die Heimelf und Laszlo Toth stellte in der 22. Spielminute - nach einem Lochpass von Crnovic - auf 1:0 für den SK Unterschützen, welches zugleich auch die knappe Pausenführung bedeutete.

Aber auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nicht viel an der Spielweise beider Teams. Unterschützen kontrollierte großteils das Geschehen am Platz, ließ kaum nennenswerte Torchancen für die Gäste zu und hätte womöglich bereits frühzeitige eine endgültige Vorentscheidung herbeiführen können. Ein reklamierte Elfmeter oder drei weitere sehr gute Einschussmöglichkeiten konnten jedoch nicht in Zählbares umgemünzt werden und so blieb es bis zum Schlusspfiff ein heiß umkämpftes Spiel, welches der Tabellenführer knapp für sich entschied und sich damit selbst die Winterkrone aufsaß.


Joachim Schwarz, Trainer SK Unterschützen

„Wir wollten unbedingt zu Null spielen und die starke Goberlinger Offensive neutralisieren. Das ist uns perfekt gelungen, was aber auch unser Offensivspiel hemmte. Auch wenn das Spiel kein Leckerbissen für die vielen Zuseher war, bin ich mit unserer Leistung zufrieden, denn wir haben heute auf‘s Ergebnis gespielt - und das hat gepasst.

Wenn man die letzten beiden Saisonen und auch noch diesen Herbst addiert, glauche ich schon, dass wir die Winterkrone verdient haben. Unser Saisonziel ist und bleibt vorne mitspielen. Wir schauen von Spiel zu Spiel und dann sieht man zum Schluss der Saison was rauskommt. Der Aufstieg ist überhaupt kein Muss, aber wenn er passiert, nehmen wir es natürlich gerne an. Wir haben uns seit der letzten Saison kaum verändert und wollen auch im Frühjahr so in die Meisterschaft gehen. Auch wir hatten im Herbst einige Langzeitverletzten und konnten diese mit nachrückenden jungen Spielern kompensieren. Das ist sicherlich auch eine Stärke in Unterschützen!“

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