17.10.2021 08:55 |

Bis zu 22 Prozent

Erhöhung der Gehälter lässt die Wogen hochgehen!

Die Forderung nach einer Gehaltserhöhung für die Kärntner Bürgermeister – die „Krone“ berichtete – hat heftige Kritik in der Bevölkerung ausgelöst. Der Wunsch nach einer 22-prozentigen Steigerung der Gagen stößt aber auch bei Politikern auf Unverständnis. TK-Chef Gerhard Köfer kündigt nun Widerstand an.

Kommentare wie „Der kleine Mann wird geschröpft und muss mit einem Minimum an Gehalt und Lohnerhöhung über die Runden kommen. Und die Herren wollen sich mit 22 Prozent belohnen. Schämt euch!!!“ oder „Die sogenannten Volksvertreter kriegen ihren Hals nicht voll“ bis hin zu „Eine Respektlosigkeit sondergleichen!“ sind nur ein kleiner Auszug von Leserreaktionen auf die geplante Forderung, die Bürgermeistergagen zu erhöhen.

Kärnten hinkt hinterher
Da die Ortschefs in Kärnten im Vergleich zu Amtskollegen in anderen Bundesländern weniger verdienen, soll eine Angleichung an den Bundesschnitt erfolgen – was sowohl bei SP, FP und VP auf offene Ohren stößt.

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Gerade in Zeiten, in denen 94.000 Kärntner von Armut und Ausgrenzung betroffen sind, sind Rufe nach exorbitanten Gehaltssteigerungen wohl nicht angebracht.

Gerhard Köfer, Team Kärnten

Köfer übt Kritik
Spitals Bürgermeister und Team Kärnten Chef Gerhard Köfer kritisiert dies jedoch und kündigt Widerstand gegen die „rot-blau-schwarz-türkisen Pläne“ an. „Laut dem mir vorliegenden Vorschlag des Gemeindebundes soll die Steigerung der Gehälter sogar bis zu 27,4 Prozent betragen. Wer soll das noch verstehen? Insgesamt verursachen die Gehaltssprünge für den Steuerzahler rund 1,1 Millionen Euro mehr Kosten“, sagt Köfer und erinnert in diesem Zusammenhang an das Jahr 2017: „Damals wurde von den drei erwähnten Parteien im Landtag bereits eine dramatische Erhöhung der Bürgermeistergagen von mehr als 25 Prozent beschlossen!“

Von
Manuela Karner
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