07.10.2021 20:30 |

FC Pinzgau

Nur Super-Finish hält den Aufstiegstraum aufrecht

Der FC Pinzgau nahm als einziger Salzburger Klub beim verpflichteten Bundesliga-Workshop für Aufstiegswillige in die 2. Liga teil. Die sportliche Qualifikation über die Frühjahrs-Westliga droht aber zu scheitern. Eine kleine Hoffnung bleibt für die Ziege-Truppe bei sechs ausstehenden Herbst-Runden aber noch.

Ende September trafen sich die aufstiegswilligen Fußball-Drittligisten bei einem Bundesliga-Workshop. Der ist verpflichtend für eine spätere Zulassung für die 2. Liga.

Von zwölf Klubs vier aus dem Westen
Zwölf Klubs haben sich versammelt: vier aus dem Westen, fünf aus der Ostliga, drei aus der Regionalliga Mitte – dort dürften auch die Amateurteams von Ried, WAC und Sturm rauf, falls sie in die Top 2 kommen. Einziger Salzburger Vertreter war jener Klub, der den Aufstieg dank seiner US-Investoren als Ziel auserkoren hat: der FC Pinzgau um Star-Trainer Ziege.

Allerdings droht Pinzgau ein Keulenschlag – nämlich, dass sie gar nicht an der Frühjahrs-Westliga aus den Top-2 der Regionalligen Salzburg, Tirol und Vorarlberg teilnehmen können. Sportlich fehlen Tandari und Co. aktuell acht Punkte auf die Austria und Platz zwei – nach Verlustzählern auch noch fünf.

Aufstiegsdruck würde nächste Saison steigen
Das ist bei sechs ausstehenden Spielen aufholbar, aber schwierig. Die Chance auf einen Aufstieg in die 2. Liga wäre 2022 wohl so groß wie nie. Würde es Pinzgau aber nicht in die Westliga schaffen, würden Salzburgs Vertreter St. Johann und Austria ab März um die „goldene Ananas“ spielen. Denn für beide ist der Aufstieg 2022 sicher kein Thema.

„Es ist auch bei uns heuer kein Muss. Aber wir würden es infrastrukturell hinkriegen, es fehlt nur die Aufrüstung des Flutlichts“, betont Pinzgau-Sektionsleiter Hannes Rottenspacher. Sportlich will man die kleine Chance noch nutzen. „Nächstes Jahr würde der Aufstiegsdruck auch gegenüber unseren Partnern steigen“, weiß Rottenspacher.

Nächster Schritt wäre Abgabe der Jahresbilanz
Nächster Schritt auf dem Weg zur Zweitligalizenz ist die Abgabe der geprüften Jahresbilanz am 15. November. Bis dahin weiß man, ob der Aufstieg sportlich möglich wäre. Denn am 6. November wartet die letzte Runde in der Regionalliga - mit dem vielleicht entscheidenden Duell um Platz zwei gegen Austria Salzburg.

Herbert Struber
Herbert Struber
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