25.09.2021 12:22 |

Umfangreicher Stau

Lobau-Streik: Blockade in der Wiener Innenstadt

Stau am Samstagvormittag in der Wiener Innenstadt: 60 Aktivisten der Umweltorganisation Extinction Rebellion blockierten den Julius-Raab-Platz bei der Urania und protestierten damit einmal mehr gegen den Bau des Lobautunnels und die Stadtstraße Aspern. 

„Unsere Wirtschaftsweise frisst den Planeten auf. Regenwald wird in erschreckendem Tempo abgeholzt, die Meere sind verdreckt, Industrie und Verkehr verpesten die Luft. In Land, Luft und Wasser breiten sich Todeszonen aus, die den Planeten in absehbarer Zeit unbewohnbar machen. Die Stadtstraße Aspern und der Lobautunnel sind Ausdruck dieses Wahnsinns“, hieß es in einer Aussendung.

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Der Lobautunnel und die Wiener Stadtautobahn sind das Hainburg unserer Generation.

Die Organisation Extinction Rebellion

Vor Jahrzehnten habe die Zivilgesellschaft mit gewaltlosem Ungehorsam erreicht, dass das Kraftwerk Hainburg nicht gebaut und die Donauauen erhalten wurden. „Der Lobautunnel und die Wiener Stadtautobahn sind das Hainburg unserer Generation“, so die Organisation.

Die Polizei prüfte die Lage, wie es auf Anfrage hieß. Es kam zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen.

Achter Klima-Streik, Rathaus-Besetzung
Bereits am Freitag war im Rahmen des mittlerweile achten Klima-Streiks von Fridays for Future, der in mehr als 1200 Städten auf der ganzen Welt abgehalten wurde, in Wien das umstrittene Lobau-Projekt zum Thema gemacht worden. Tags zuvor hatten zudem fast zwei Dutzend Aktivisten von Greenpeace den Vorraum des Büros von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im Wiener Rathaus besetzt, ehe die Demonstranten am Freitag zur symbolischen Uhrzeit „fünf vor zwölf“ das Gebäude verließen.

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