09.09.2021 09:46 |

Spricht Klartext

Fürst Albert: „Charlene ging nicht ins Exil“

Zum ersten Mal hat Fürst Albert von Monaco über die aktuellen Herausforderungen in seiner Familie und angebliche Eheprobleme gesprochen. Es habe keinen Streit gegeben, bevor seine Ehefrau Fürstin Charlene Anfang des Jahres nach Südafrika aufgebrochen war. „Sie ist nicht ins Exil gegangen“, betonte der 63-Jährige. Die anhaltenden Spekulationen um eine Beziehungskrise würden jedoch nicht nur seine Frau, sondern auch ihn hart treffen.

Fürstin Charlene von Monaco befindet sich nach einer Hals-Nasen-Ohren-Entzündung und einer komplizierten Operation weiter in Südafrika. Dass die 43-Jährige schon seit Monaten in ihrer Heimat weilt, nährte zuletzt Gerüchte um eine Ehekrise des Fürstenpaars.

Albert: Charlene „hat Monaco nicht verärgert verlassen“
Zum ersten Mal bezog Fürst Albert nun im Interview mit dem „People“-Magazin dazu Stellung, erklärte: „Sie hat Monaco nicht verärgert verlassen. Sie ging nicht, weil sie böse auf mich oder irgendeinen anderen war. Sie ging nach Südafrika, um die Arbeit ihrer Stiftung zu überprüfen und sich mit ihrem Bruder und ein paar Freunden eine Auszeit zu nehmen.“

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Sie ging nicht ins Exil. Es war einfach nur ein medizinisches Problem, das behandelt werden musste.

Fürst Albert

Charlenes Aufenthalt sollte laut Albert eigentlich nur „eine Woche, höchstens zehn Tage“ dauern. „Sie ist immer noch dort, weil sie diese Infektion hatte und all diese medizinischen Komplikationen dazukamen“, so der Fürst weiter. Aber: „Sie ging nicht ins Exil. Es war einfach nur ein medizinisches Problem, das behandelt werden musste.“

Die lange Trennungszeit des Fürstenpaares ließ die Gerüchte um eine Liebeskrise immer weiter hochkochen. Er hätte es „wohl früher ansprechen“ sollen, räumte der 63-Jährige ein. „Aber ich war damit beschäftigt, mich um die Kinder zu kümmern“, erklärte er - und weiter: „Und ich dachte, es würde von alleine aufhören. Wissen Sie, wenn man versucht, alles zu beantworten, was veröffentlicht wird, dann tut man nur noch das und verschwendet damit seine Zeit.“

Spekulationen um Ehekrise treffen Fürstenpaar hart
Die Spekulationen würden sie beide hart treffen: „Natürlich berührt es sie, natürlich berührt es mich“, so Albert. „Falsche Interpretationen von Ereignissen sind immer schädlich. Und wir sind ein leichtes Ziel, leicht zu treffen, weil wir viel in der Öffentlichkeit stehen.“

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Natürlich berührt es sie, natürlich berührt es mich. Falsche Interpretationen von Ereignissen sind immer schädlich. Und wir sind ein leichtes Ziel, leicht zu treffen, weil wir viel in der Öffentlichkeit stehen.

Fürst Albert

Trotz erneuter Komplikationen, derentwegen die Fürstin in der letzten Woche erneut ins Krankenhaus musste, würden sie versuchen, positiv zu bleiben, so Albert abschließend. Die Genesung seiner Ehefrau stünde nun an oberster Stelle.

Gesundheitliche Probleme verzögern Charlenes Rückkehr
Charlene war zu Jahresbeginn in das Land am Südzipfel Afrikas gereist, um den Kampf gegen die Nashorn-Wilderei zu unterstützen. Was zunächst wie ein Heimatbesuch wirkte, entpuppte sich als monatelanger Daueraufenthalt. Örtlichen Medien berichtete sie, ein vor ihrer Reise durchgeführter kieferchirurgischer Eingriff habe ihre Rückkehr hinausgezögert. Beim Fliegen in großer Höhe könne sie den Ohrendruck nicht ausgleichen. 

Der Langzeitaufenthalt der Fürstin in Südafrika hatte in den sozialen Medien Spekulationen zu einer möglichen Trennung des Paares sowie zu einer möglichen Rückkehr der Fürstin in ihre alte Heimat genährt. Charlene beteuerte dagegen immer wieder in Interviews, wie sehr sie ihren Ehemann und vor allem auch die Kinder vermisse. Charlene hatte den 20 Jahre älteren Albert im Jahr 2000 bei einem Schwimmwettkampf kennengelernt, nachdem sie zuvor bei den Olympischen Spielen für die südafrikanische Nationalmannschaft angetreten war.

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