Im Werbevideo zu "Flirt-Gewitter" ging es heiß her: Zwei attraktive Pärchen waren beim aufreizenden Spieleabend zu beobachten, Berührungen, Flirts und sexy Posen inklusive. Am Ende konnte sich der Zuseher für verschiedene Schlusssequenzen entscheiden - Gruppensex, Partnertausch und homosexuelle Abenteuer wurden angedeutet. Zu viel für die USA - das Spiel wird dort erst gar nicht erscheinen.
Nach Protesten hat sich Publisher Ubisoft nun auch in Großbritannien dazu entschieden, das Spiel nicht auf den Markt zu bringen, wie "The Telegraph" am Mittwoch berichtete. Vor allem die Freigabe "Ab 12 Jahren" durch das europäische PEGI-System hatte entrüstete Eltern und Kinderschützer auf den Plan gerufen.
EU lässt Werbevideo aus dem Netz verschwinden
Am gleichen Tag musste Ubisoft einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Wie "Eurogamer" berichtet, hat die PEGI (Pan European Game Information) dem Konzern befohlen, die "irreführende" Werbung für das Spiel aus dem Internet zu nehmen. Das Video "reflektiert die Natur und den Inhalt des Produkts NICHT genau und FÜHRT Konsumenten über seine wahre Natur IN DIE IRRE", heißt es in der PEGI-Stellungnahme. Bereits am Donnerstag wurde das Video von Ubisoft als "privat" eingestuft und ist somit online - zumindest offiziell - nicht mehr verfügbar.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.