21.08.2021 13:26 |

Saison der Extreme

Hochsommer findet ein nasses und stürmisches Ende

Einmal noch Hochsommer an diesem Wochenende, der allerdings ein nasses und auch recht stürmisches Ende finden wird: Bereits ab Sonntagmittag ist es vom Westen her vorbei mit Hitze und Sonnenschein, Schauer und Gewitter übernehmen das Zepter. Bis zum Abend hin regieren sie dann im nahezu gesamten Land. Eine Rückkehr des Hochsommers ist bis Monatsende nicht mehr in Sicht.

Freundlich klingt der Sonntag noch vom Klagenfurter Becken bis ins Burgenland aus und beschert Temperaturen von bis zu 31 Grad. Der Rest des Landes erhält unterdessen bereits einen Vorgeschmack auf den restlichen August. Und der wird wohl nicht jeden erfreuen, denn in den übrigen Augusttagen geht es bereits herbstlich zu.

Temperaturen bleiben gedämpft
Die neue Woche beginnt unbeständig, immer wieder muss mit Schauern oder kurzen Gewittern gerechnet werden. Temperaturen jenseits der 25 Grad dürfen nicht erwartet werden. Zumindest ab und an hat man zumindest am Dienstag die Chance auf ein wenig Sonnenschein in den Regenpausen.

Österreich
Wetterdaten:

Sommer brachte teils doppelt so viel Regen wie üblich
Apropos Regen: Von diesem hat man in so mancher Region im heurigem Sommer mehr als genug abbekommen. „Verbreitet wurde der durchschnittliche Jahreszeitenniederschlag schon übertroffen“, so Michele Salmi von der Österreichischen Unwetterzentrale. Stellenweise sei doppelt so viel Regen wie üblich gefallen. „In diesen Regionen nähern wir uns sogar schon dem jährlichen durchschnittlichen Niederschlagssoll, und das schon vor den nassen Herbstmonaten.“

Als Beispiel dient St. Pölten. Die niederösterreichische Landeshauptstadt wurde heuer besonders schwer von Niederschlägen und auch Unwettern getroffen. Üblicherweise beschert der Niederschlag im gesamten Sommer St. Pölten etwa 280 Liter pro Quadratmeter Regen. Doch dieser Wert wurde beinahe schon an nur drei Tagen, an denen besonders kräftiger Starkregen niederging, erreicht.

St. Pölten: Mehr als 200 Liter Regen in nur neun Stunden
Ein Unwetter am 6. Juni brachte in nur drei Stunden 59,7 Liter pro Quadratmeter, ein weiteres am 17. Juli 78,7 Liter sowie ein weiteres am 16. August 66,7 Liter - macht in Summe 205,1 Liter in nur neun Stunden.
„Noch markanter ist der Vergleich mit den Jahresniederschlägen“, so Salmi. Das Klimamittel für das gesamte Jahr liegt bei knapp 700 Litern pro Quadratmeter. Von Jänner bis zum 20. August 2021 seien allerdings schon 627,7 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, erklärte der Wetterexperte - und ein Drittel davon ging - wie erwähnt - in nur neun Stunden nieder.

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