Nach Wirbel im Vorjahr

Baustart für die neue Volksschule in Pichling

Freudige Gesichter beim gestrigen Spatenstich für die neue VS 44 in der Rathfeldstraße. Kein Wunder, wird doch bis 2023 ein modernes Gebäude entstehen, dass nicht nur 12 Klassen Platz bietet, sondern auch einen Hort für 170 Kinder. Ende gut, alles gut, könnte man sagen, nachdem im Vorjahr der Plan, Schüler während des Baus in andere Stadtteile zu transferieren, für Aufregung sorgte.

Die Pläne der Techniker der städtischen Immobiliengesellschaft, Schüler – wie berichtet – während der dreijährigen Bauzeit auf andere Schulstandorte in der SolarCity, Ebelsberg oder Kleinmünchen aufzuteilen, sorgte im Februar 2020 bei vielen Eltern für Aufregung. Doch SP-Stadtchef Klaus Luger sprach damals ein Machtwort: „Die für Liegenschaften zuständige Stadträtin Regina Fechter und ich haben festgelegt, dass während der Bautätigkeiten am Schulstandort Container aufgestellt werden.“ Die Eltern konnten aufatmen.

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Die Kinder und Lehrkräfte werden im künftigen Gebäude auf jeden Fall eine bildungsfördernde Umgebung vorfinden.

Klaus Luger, Linzer SP-Bürgermeister

Provisorisches Containerdorf
Gestern erfolgte schließlich der Startschuss für das im März 2019 durch den Gemeinderat beschlossene Projekt. Nach Fertigstellung wird die Volksschule Pichling über zwölf Klassen verfügen, zudem wird im Neubau ein Hort mit sieben Gruppen untergebracht, der Platz für 170 Kinder bietet. Das neue Gebäude wird direkt an den bestehenden Turnsaal angebaut, der auch während der Bauarbeiten genutzt wird. Der Schul- und Hortbetrieb findet unterdessen provisorisch im versprochenen Containerdorf statt.

Die Gesamtkosten für den Neubau an der Rathfeldstraße in Pichling inklusive Möblierung und Dachbegrünung liegen bei knapp 10 Millionen Euro.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Samstag, 25. September 2021
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