Wie in der Natur üblich, wandern die Jungbären aus den slowenischen Wäldern ab. Und so suchen sie sich ein neues Revier; Kärnten dient ihnen quasi als Junggesellen-Stube. Molinari: "Sobald sie aber geschlechtsreif sind, zieht es sie wieder zu den Bärinnen nach Slowenien zurück." Kärntner Bärennachwuchs gibt es noch nicht, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Bärin bei uns heimisch fühlt.
Rückkehr der großen Räuber nicht aufzuhalten
Wie bei den Wölfen sorgt auch die verstärkte Zuwanderung der Bären für wenig Freude bei Kärntens Almbauern. Molinari: "Im Frühjahr startet daher ein dreijähriges Monitoring von Land Kärnten und Jägerschaft, um festzustellen, wie viele Wölfe, Luchse und Bären überhaupt in Kärnten leben, um Lösungen für ein gemeinsames Miteinander zu finden. Denn wirklich Aufhalten kann die Rückkehr der großen Räuber niemand."
Zwei Bären werden besendert
Um mehr über die Lebensweise der Bären zu erfahren, hat Molinari die Genehmigung erhalten, zwei Bären zu besendern.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone









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