"Seit zwei Jahren schon versuchen die Besitzer einen Nachfolger für ihr Lokal zu finden. Aber die Interessenten sind leider ausgeblieben", sagt Ortschefin Inge Posch-Gruska (SPÖ), der es um das Dorfwirtshaus "Wiesinger" sehr leid tut. Schließlich haben dort nicht nur Hochzeiten und andere Feste stattgefunden. Für viele war die Wirtsstube eine zweite Heimat.
Baustart schon im Herbst?
Aber bevor das große Gebäude leer steht, hat die Bürgermeisterin andere Pläne. Die SPÖ-Mandatarin will gemeinsam mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft dem Haus neues Leben einhauchen. "Die Verhandlungen sind weit fortgeschritten. Läuft alles nach Plan, könnte schon im Herbst Baustart sein", sagt Alfred Kollar von der Siedlungsgenossenschaft.
In einer ersten Phase sollen in dem ehemaligen Wirtshaus ein Dorfladen, ein kleines Kaffeehaus und eine Arztpraxis entstehen. Außerdem sind im Obergeschoß günstige Wohnungen geplant. "In einer zweiten Phase denken wir daran, den Grund hinter dem Gebäude zu verbauen. Dort soll eine Tagesheimstätte für Senioren entstehen", so Kollar. Für die Betreuung der Pensionisten wird noch ein Partner wie Rotes Kreuz oder Volkshilfe gesucht.
Ähnliches Projekt in Oberpullendorf
Ein ähnliches Projekt entsteht gerade in Oberpullendorf. Auch dort musste ein Traditionsgasthaus zusperren. Jetzt wird umgebaut und umgewidmet. Dort allerdings sind die Pläne bereits fertig, der Baustart steht kurz bevor.









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