Trainer fällt aus

Unser Skisprung-Damenteam wird vom Pech verfolgt

Sport
23.02.2011 10:28
Das Mini-Team unserer Skispringerinnen wird unmittelbar vor dem Auftakt der Nordischen WM in Oslo vom Verletzungspech verfolgt. Daniela Iraschko, die derzeit weltbeste Skispringerin, muss um ihren WM-Start nach einer Kapselverletzung im rechten Knie immer noch zittern, und nun hat sich auch noch ÖSV-Sprunglauf-Referent Gerald Daringer schwer am rechten Knie verletzt.

Daringer verletzte sich am Montagabend beim Training in Stams beim Üben mit dem Mini-Trampolin so stark, dass er bereits am Mittwoch in Innsbruck operiert werden musste. "Ich bin beidbeinig auf der Matte gelandet. Eigentlich nichts Spektakuläres, und jetzt ist das rechte Knie komplett zerfetzt: Seitenbänder, vorderes und hinteres Kreuzband, Meniskus innen und außen." Unsere Springerinnen werden in Oslo somit nur von Cheftrainer Josef Walluschnig betreut.

Nur zwei Trainingssprünge von Seifriedsberger
Den Skispringerinnen war es am Dienstag vorbehalten, als erste WM-Athleten die aktuellen Bedingungen auf dem Midtstubakken zu testen. Einzige Österreicherin am Start war Jacqueline Seifriedsberger. Die 20-jährige Oberösterreicherin landete bei 81, 89 und 94 Metern. Am Mittwoch absolvierte Seifriedsberger nur zwei Sprünge und landete bei 97 bzw. 99 Metern.

Iraschko ist inzwischen zwar in Oslo eingetroffen, nahm am Training aber noch nicht teil. Sie wird am Donnerstagnachmittag im Abschlusstraining die Belastungsprobe ihres angeschlagenen Knies absolvieren.

Takanashi erneut am weitesten
Im Gegensatz zum Dienstag hat diesmal die gesamte Elite auf dem kleinen Bakken geübt. Überragend war erneut die erst 14-jährige Japanerin Sara Takanashi, die mit der Serie 102,5 - 102,5 - 101 m dreimal die Beste war. Titelverteidigerin Lindsay Van (USA) kam nur auf 94, 97 und 97,5 Meter.

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(Bild: KMM)



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