Diese sogenannten Geoglyphen stellen Menschen und vor allem Tiere dar. Teils sind es bis zu 20 Kilometer lange, schnurgerade Linien. Die Japaner fanden nach eigenen Angaben auch zwei neue Bodenzeichnungen - einen menschlichen Kopf und ein Tier. Beide seien relativ klein, sodass sie deshalb wohl von Flugzeugen aus bisher nicht entdeckt worden waren.
Erst 1920 mittels Flugzeugen wiederentdeckt
Die Nazca-Linien und -Bilder entstanden im Zeitraum zwischen 800 vor bis 600 nach Christus während der Paracas-Periode und später in der Nazca-Zeit. Sie befinden sich in einer riesigen Ebene etwa 460 Kilometer südlich von der Hauptstadt Lima. Wiederentdeckt wurden sie erst in den 1920er-Jahren, als die ersten Flugzeuge über die Ebene flogen. Ihre Bedeutung ist bis heute unklar.
"Wir schließen nicht aus, dass es sich bei diesen Hügeln, bei denen immer mehrere Linien zusammenlaufen, um Kultstätten, Orientierungsmarken für den Weg zu Tempeln oder auch Hinweise auf Wasserläufe gehandelt haben könnte", zitierte die Zeitung "El Comercio" am Montag den japanischen Wissenschaftler Masato Sakai.
8.000 Keramik-Fragmente entdeckt
Auch seien etwa 8.000 Keramik-Fragmente gefunden worden. Die Entdeckung der Hügel auch mit Hilfe von Satelliten sei auf jeden Fall von enormer Bedeutung, weil bisher überhaupt nur 62 solcher Hügelanlagen bekannt gewesen seien, betonten die Wissenschaftler.











Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.