Manuela Neumüller, Hobbymusikantin aus dem Waldviertel, dachte sich nichts dabei, als sie mit ihrem Musikverein zum Bezirksmusikfest-Bewerb nach Groß Gerungs reiste. Ihr Verein schlug sich beim Wettbewerb recht wacker und das wollte gefeiert werden. Manuela hatte zwar keine rechte Lust auf geselliges Beisammensein, ließ sich aber schlussendlich doch überreden. Also machte sie sich mit ein paar Freundinnen auf, um einen Kaffee trinken zu gehen.
Im Café war jedoch kein Platz mehr frei. Da man Kuchen und Kaffee jedoch nicht im Stehen genießen wollte, wurden kurzerhand zwei am Tisch sitzende Männer gefragt, ob man sich dazu setzen dürfe. Man durfte. Schon bald entwickelte sich mit Stefan und Christoph ein Gespräch.
Manuela war so in die Unterhaltung vertieft, dass sie gar nicht bemerkte, dass sich ihre Freundinnen schon längst verabschiedet hatten. Zu sehr wurde sie von Christoph, "ein Mann wie ein süßer Teddybär", abgelenkt.
Es stellte sich heraus, dass die beiden mit einem Freund gekommen waren, der in der Jury der Wettbewerbe saß. Musik war demnach das Hauptthema der Unterhaltung. Irgendwann sprach man schließlich auch über Manuelas Musikverein. Leider konnte sich Christoph Manuelas Namen partout nicht merken, also schrieb sie ihm auf ihre Visitenkarte die Internetadresse ihres Vereins auf und hoffte, er würde sie anrufen.
Sie blieb noch länger auf dem Fest, auch noch, als Stefan und Christoph längst nach Hause gefahren waren. Doch kaum zu Hause, schickte sie Christoph eine Freundschaftsanfrage. Diese beantwortete er allerdings erst eine Woche später. Es stellte sich heraus, dass er krank gewesen war und die Tage im Bett verbringen musste.
Manuela dachte schon gar nicht mehr daran, von ihm eine Nachricht zu erhalten, doch plötzlich bat er sie per SMS um Entschuldigung. Christoph bedauerte, sich so lange nicht gemeldet zu haben und ein schriftliches Gespräch entwickelte sich. Schließlich rief er an und fixierte ein Date mit ihr.
Dieses Date dauerte ca. acht Stunden. Es wurde ausgiebig geschwatzt und die beiden wurden sich immer sympathischer. Als sie ins Auto stiegen, drückte er Manuela kurzerhand einen Schmatzer auf den Mund. Zu Hause angekommen, schrieb sie ihm gleich eine Gute-Nacht-SMS, und als sie sich eine Woche später wieder trafen, funkte es endgültig!
Manuela erzählt: "Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt schon mehrmals Pech in Beziehungen und war, als ich zum Bezirksmusikfest fuhr, weder für so einen Anlass hergerichtet, noch hatte ich mit einer derartigen Begegnung gerechnet. Eigentlich hatte ich begonnen, mich damit abzufinden, dass ich kein Glück in der Liebe habe und niemals den Mr. Right finde - aber das Schicksal zeigte mir, dass es nicht so war. Wir sind sehr glücklich zusammen und haben auch schon darüber gesprochen zusammenzuziehen. Ich könnte mir ein Leben ohne Christoph nicht mehr vorstellen und weiß gar nicht mehr, wie ich es so lange als Single aushielt."
Du hast auch eine Lovestory für uns? Dann schick sie uns mit Foto per E- Mail an die 55555@krone.atoder per Formular (siehe Infobox). Bitte akzeptiere die Teilnahmebedingungen. Wir freuen uns über deine Einsendung!









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.