09.07.2021 15:17 |

Missstände aufgezeigt

Wirbel um falsche Tierhaltung, Bio als Chance

Missstände in der Schweinehaltung lösten erneut heftige Proteste und hitzige Debatten aus. Eine klare Linie für mehr Engagement, Tierwohl und Qualität vertritt Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf. Sie fordert ein Verbot der noch weitverbreiteten Vollspaltenböden, die für Ferkel schmerzhafte Folgen haben.

Die Debatte in Gang gebracht hatten, wie berichtet, schwere Vorwürfe gegen einen Zuchtbetrieb im Burgenland. Ferkel sollen brutal getötet worden sein.

Ende für Tierleid
„Tierleid muss endlich ein Ende haben!“ Mit diesen Worten greift die Landeshauptmann-Stellvertreterin in die Diskussion ein. Von der Bundesregierung fordert sie ein Verbot von Vollspaltenböden, auf denen 60 Prozent der Schweine in Österreich gehalten werden.

Kranke Tiere
„Diese Art der Aufzucht führt wegen fehlender Einstreu im Liegebereich zu Gelenkserkrankungen, Entzündungen und Hautwunden. Verhaltensstörungen der Tiere sind die Folge“, sagt Eisenkopf. Ein entsprechender Entschließungsantrag soll in der nächsten Landtagssitzung eingebracht werden.

Bio-Offensive
Was speziell die Haltung von Schweinen betrifft, sieht Eisenkopf in der Bio-Offensive des Landes große Chancen. „In der biologischen Landwirtschaft wurden bereits wichtige Schritte zu einer artgerechten Haltung gesetzt“, betont die Politikerin. Sie setzt sich auch für verpflichtende Betäubung mittels Narkose bei Ferkelkastrationen ein - statt der Eingabe von Schmerzmitteln.

Karl Grammer
Karl Grammer
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