Um 15.47 Uhr hörte eine Frau von der Gasse aus leise Rufe aus dem Gebäude in der Rinnböckstraße. Als sie nachsehen ging - das Haustor sei offen gewesen -, stellte sie fest, dass eine Marmorplatte umgefallen war und die Hilferufe von dem Kind darunter stammten. Gemeinsam mit einem weiteren Helfer gelang es ihr, die Platte zu heben und den schwer verletzten Achtjährigen zu befreien.
"Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden"
Der Bub trug erhebliche Kopfverletzungen davon. "Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden", sagte Polizeisprecher Mario Hejl. Am Donnerstag wurde sein Zustand von den Ärzten aber als stabil eingeschätzt. Die Eltern des Schülers betreiben in dem Haus laut Hejl eine kleine Pension. Die Mutter sei beim Transport ihres Sohnes im Hubschrauber mitgeflogen.
Laut ersten Erhebungen der Polizei wurden in dem Stiegenhaus mehrere schwere, etwa 190x70x5 Zentimeter große, dunkle Marmorplatten gelagert, offenbar für geplante Renovierungsarbeiten. Wie es genau zu dem tragischen Vorfall gekommen war, sei am Donnerstagvormittag noch unklar, die Ermittlungen noch im Gange, so die Polizei.










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