30.06.2021 09:55 |

Appell bei Feier

„Wir müssen aus der Geschichte lernen!“

Ab 27. Juni 1991 kam es an unserer Staatsgrenze zu Schießereien zwischen slowenischen Kämpfern und der jugoslawischen Volksarmee. Darauf wurde das Bundesheer zum Einsatz gebracht – erstmals in der Zweiten Republik. Dem wurde Dienstag in Grablach gedacht.

Der Festakt beim Grenzübergang Grablach hatte eine klare Botschaft, ausgedrückt durch so gut wie alle Redner. Verteidigungsministerin Claudia Tanner, Landeshauptmann Peter Kaiser, Militärkommandant Walter Gitschthaler und die Zeitzeugen des Juni 1991, alle betonten die Bedeutung des Friedens, der Demokratie und der Wehrhaftigkeit.

Plädoyer für Demokratie
Da traf es sich gut, dass Ministerin Tanner Sparplänen eine Absage erteilte: „Wir haben mehrmals das Verteidigungsbudget erhöht und wir bauen die neue Kaserne in Villach.“ Kaiser hielt ein Plädoyer für Demokratie. „Dazu gehört auch das Parteiergreifen!“

Gesegneter Festakt
Der Festakt, der auch vom ökumenischen Segen durch Pfarrer Johannes Hülser und Pater Anselm geprägt war, diente vielen zur Bewusstmachung der Fragilität unserer friedlichen Gesellschaft. Für das Bundesheer sei eines klar, formuliert durch Gitschthaler: „Das Bundesheer hat im damaligen wie in den heutigen Einsätzen unter Beweis gestellt, ein verlässlicher Partner zu sein. Wir sind bemüht, auch in Zukunft eine Säule des staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzes zu bleiben.“ Dann wurde doch noch scharf geschossen – aus der Gulaschkanone.

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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