"Diese Vorgehensweise ist uns nicht neu", heißt es beim Kärntner Kriminalamt. Die Schmuggler haben nämlich die Kleidungsstücke in der Dominikanischen Republik in flüssiges Kokain getaucht. Fein säuberlich gefaltet kam es dann über den Flugweg als normales Gepäck getarnt nach Italien. Dort wurden die präparierten Kleidungsstücke schließlich vom Kokain befreit. "Dass Schmuggler diese Variante wählen ist aber eher ungewöhnlich", so der Ermittler des Kriminalamtes.
Der Drogenring wurde jetzt aber von der italienischen Polizei gesprengt. Laut italienischen Medien gab es in mehren Städten in unserem Nachbarland Razzien. Umschlagplatz für die internationale Bande dürfte der Flughafen Leonardo Da Vinci in Rom gewesen sein. Die Zollbeamten konnten insgesamt 37 Personen verhaften. Davon waren 14 italienischer Herkunft. Aber auch Holländer, Spanier, Schweizer und Amerikaner sollen bei dem Drogenring beteiligt gewesen sein.
Insgesamt wurden von den Beamten 75 Kilogramm Kokain sichergestellt werden. Das Suchtgift dürfte allerdings nicht für den Markt in Österreich bestimmt gewesen sein. Die Drogen sollten in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Holland verkauft werden.









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