Nach einer Woche

Ursache für trübe Aist bleibt weiter rätselhaft

Oberösterreich
19.06.2021 20:00

Von einem Bad in der Aist rät der Schwertberger Bürgermeister Max Oberleitner dringend ab. Bei Proben in der Nähe des Flussbads wurden deutlich überhöhte Werte von Enterokokken und Kolibakterien festgestellt. Woher die Verunreinigungen kommen, steht auch nach eine Woche intensiver Suche noch nicht fest.

„Ich hoffe, dass wir spätestens am Montag Ergebnisse am Tisch liegen haben“, wartet auch der Schwertberger ÖVP-Bürgermeister Max Oberleitner gespannt auf die Analysen der Wasserexperten. Sie sollen Klarheit darüber bringen, was die Bakterienplage im beliebten Flussbad verursacht hat. Zu klären gilt, ob das Problem in der Aist vor Ort entsteht oder weiter flussaufwärts „entspringt“.

„Es gibt den Verdacht, dass es sich um Düngemittel oder Gülle handeln kann. Nicht ausgeschlossen ist aber auch eine natürliche Ursache, etwa Grünschnitt in Kombination mit der Hitze. Das hat schon vor ein paar Jahren für eine Schaumbildung auf dem Fluss gesorgt“, meint der Ortschef. Ähnlich problematisch sind auch Kläranlagen in der Nähe, die ebenfalls ein Grund für die Wasser-Misere sein könnten. Oberleitner warnt jedenfalls eindringlich vor dem Sprung ins kühle Nass: „Es ist zwar nicht so, dass es sich um eine Giftbrühe handelt. Aber ratsam ist es nicht!“

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