Der Kauf des 300 PS starken Vorführwagens der Marke Lexus - Neupreis 130.000 Euro, Kaufpreis 80.000 Euro - in Hainzls eigenem Autohaus hatte politisch für Wirbel gesorgt.
Hainzl hatte sich zunächst verteidigt, dass der Kauf vom Kammerpräsidium abgesegnet worden sei, dann wurde ihm vom Lexus-Importeur die Übernahme und Zurverfügungstellung des Wagens angeboten. Das Angebot sorgte jedoch eher für Spott als für Beruhigung.
"In der Politik gibt es kein Nachsehen"
Ende Jänner 2011 entschied er sich dann aber doch für eine Rückabwicklung des Kaufs: "Ich habe meine Lektion gelernt", ließ er verlauten. Gleichzeitig wurde vom Kammerpräsidium eine Richtlinie analog zur Regelung des Landes festgelegt, wonach Dienstwagen auszuschreiben sind und maximal 50.000 Euro kosten dürfen.
"Ich muss heute feststellen, dass ein Fehler in der Politik nicht drinnen ist. In der Politik gibt es kein Nachsehen", begründete Hainzl am Donnerstagvormittag seinen Abtritt. Ein Nachfolger soll dem Vernehmen nach noch am Donnerstag gekürt werden.









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