Einreiseverbot in GB

Beamter setzt seine Frau auf Liste der Terrorverdächtigen

Ausland
02.02.2011 15:57
Ein Beamter der britischen Einwanderungsbehörde hat seine Frau auf die Liste der Terrorverdächtigen gesetzt. Mit dieser Aktion wollte er seine Gattin daran hindern, von ihrem Urlaubsziel Pakistan jemals wieder zurückzukehren. Jahrelang ist der "Immigration Officer" mit seinem Plan durchgekommen, doch durch einen Zufall entdeckten seine Vorgesetzen nun den Schwindel.

Es muss ein Schock gewesen sein, als die Frau vor drei Jahren ihre Heimreise antreten wollte und von Beamten in Pakistan nicht an Bord ihres Flugzeugs gelassen wurde. Nachdem sich ihr Name auf der sogenannten "Watch List" fand, galt sie als Gefahr für die Öffentlichkeit und durfte nicht nach England aufbrechen. Die Frau erhielt allerdings keinerlei Informationen, sie wurde lediglich über das Ausreiseverbot in Kenntnis gesetzt.

Der Beamte der Einwanderungsbehörde lebte sein Leben weiter, als ob niemals etwas passiert wäre, doch sein Job wurde ihm zum Verhängnis. Im Rahmen einer Routinekontrolle anlässlich seiner bevorstehenden Beförderung entdeckten die Vorgesetzten den Namen seiner Ehefrau auf der Liste der Terrorverdächtigen. Für den Beamten hieß es dann, die Beförderung gegen die Kündigung zu tauschen.

Nach diesem Vorfall wurde erneut Kritik an der britischen Einwanderungsbehörde laut. Aus parlamentarischen Kreisen hieß es, dass dies nicht der erste Fall eines korrupten Einwanderungsbeamten sei.

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