Gegen die sicher stehende Bari-Abwehr tat sich der Champions-League-Sieger allerdings lange schwer. "Bari hat uns nicht viel Möglichkeiten gegeben", meinte Inter-Trainer Leonardo. Erst in der 70. Minute traf der 18-jährige marokkanische Winter-Zugang Houssine Kharja zum 1:0, Giampaolo Pazzini (93.) und der nach langer Verletzung zurückgekehrte niederländische Teamspieler Wesley Sneijder (95., Bild) erhöhten in der Nachspielzeit.
Chivu rastet aus
Überschattet wurde die Partie von einem Ausraster von Inter-Verteidiger Cristian Chivu. In der 58. Minute schlug der 30-Jährige seinem Gegenspieler Marco Rossi völlig unvermittelt von hinten ins Gesicht. Weil der Schiedsrichter die Tätlichkeit nicht sah, blieb Chivu eine Rote Karte erspart, wurde aber am Freitag nach Fernsehbeweis von der italienischen Liga für vier Partien gesperrt.
Chivu konnte sich sein Blackout selbst nicht erklären und entschuldigte sich nach dem Spiel bei Rossi. "Ich fühle mich wie ein Scheißkerl. Hoffentlich haben meine Töchter das nicht gesehen", meinte der Rumäne.
Seinem Klub steht bereits am Sonntag die nächste schwierige Aufgabe bevor, wenn Vizemeister AS Roma im Meazza-Stadion gastiert. Milan tritt auswärts gegen den FC Genoa an, der krisengeschüttelte Rekordmeister Juventus reist nach Sardinien zu Cagliari. György Garics trifft mit Bologna auf Catania.
Neapel verliert in Verona
Am Mittwochabend hatte es Neapel verpasst, Boden auf Milan gutzumachen. Die Neapolitaner verloren bei Chievo Verona mit 0:2 und liegen als Zweiter der Serie A fünf Punkte hinter den Mailändern zurück.
Juve versinkt im Mittelmaß
Davide Moscardelli (20.) und Gennaro Sardo (50.) versetzten Neapels Hoffnungen mit ihren Toren einen herben Dämpfer. Immer mehr im Mittelfeld versinkt Rekordmeister Juventus Turin (Manninger nicht im Kader), der in Palermo mit 1:2 unterlag.









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