31.05.2021 12:58 |

Das Portrait

Aleksandar Dragovic hat mit EURO offene Rechnung

Aleksandar Dragovic hat mit der Fußball-EURO noch eine offene Rechnung! Im Porträts über den ÖFB-Verteidiger lesen Sie, warum die Großeltern in seiner Karriere eine ganz wichtige Rolle spielen ...

Austria Wien (1x Cupsieger), FC Basel (3x Meister, 1x Cupsieger), Dynamo Kiew (2x Meister, 2x Cupsieger), Bayer Leverkusen, Leicester City und seit wenigen Tagen Roter Stern Belgrad - „ich bin stolz auf meine Karriere und freue mich auf das, was noch kommt, meine Mission ist ja noch nicht zu Ende“, sagt Aleksandar Dragovic.

Bezugspunkt Großeltern
Begonnen hat alles bei der Austria, „ich hab von der U6 bis zur Kampfmannschaft alle Stationen durchgemacht, obwohl ich bei der Admira hätte beginnen sollen. Ich wohnte damals mit meinen Großeltern in der Nähe der Südstadt, die Admira hatte aber keine Miniknaben, meine Mutter entschied, dass es die Austria wird.“

Die großen Bezugspunkte sind seine Großeltern: „Die Oma als Köchin, der Opa als derjenige, der alles dafür gegeben hat, dass ich Fußballer werden kann, ohne ihn wäre ich nicht das, was ich heute bin.“

„Haben damals versagt“
Sportlich steht für ihn die zweite EURO auf dem Programm, 2016 war es für ihn nicht optimal gelaufen: Ausschluss gegen Ungarn (0:2), gegen Island (1:2) einen Elfmeter an die Stange gesetzt. „Klar wollen wir alle es besser machen. Wir haben damals, so ehrlich muss man sein, versagt. Egal, vorbei, passiert, es gibt eine neue Chance, wir sind es unseren Fans schuldig, jetzt ein anderes, neues Gesicht zu zeigen.“

Persönlich rückt für ihn das Stockerl der Rekord-Teamspieler immer näher. 89 Länderspiele hat er absolviert, vor ihm liegen Gerhard Hanappi (93), Toni Polster (95) und Andi Herzog (103). Anzunehmen, dass der 30-Jährige bald den Rekord ins Visier nimmt. Denn seine Mission ist noch nicht zu Ende.

Auf Klubebene geht die Mission bei Roter Stern Belgrad weiter, beim serbischen Kultklub zu spielen ist für den Wiener mit serbischen Wurzeln etwas Besonderes - „und natürlich auch ein Dankeschön an den Opa, der großer Fan von Roter Stern ist“. Womit sich der Kreis zu Oma und Opa schließt.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

Peter Klöbl
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