24.05.2021 14:50 |

USA untersuchen Fälle

Herzmuskelentzündung nach Corona-Impfung?

Die US-Behörden untersuchen eigenen Angaben zufolge mehrere Fälle von Herzmuskelentzündungen bei jungen Menschen in Verbindung mit einer Corona-Impfung. Es handle sich um eine geringe Anzahl an Fällen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit mRNA-Vakzinen der Hersteller Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft wurden, erklärte die US-Gesundheitsbehörde CDC. „Die meisten Fälle scheinen mild zu verlaufen, eine Nachverfolgung ist im Gange.“

Nach Angaben der Behörde trat eine sogenannte Myokarditis häufiger bei jungen Männern auf, die bereits zum zweiten Mal geimpft worden waren. Um wie viele Fälle es sind handelt und wie alt die Betroffenen sind, gab die Behörde zunächst nicht bekannt.

Die USA haben bereits damit begonnen, im großen Stil Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus zu impfen. Auch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) prüft derzeit die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Zwölf- bis 15-Jährige.

Sechs Myokarditis-Fälle in Österreich bis Ende April
In Österreich sind nach Covid-19-Schutzimpfungen bis Ende April sechs Fälle einer Herzmuskelentzündung gemeldet worden. Vier Mitteilungen an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) betrafen das AstraZeneca-Vakzin, zwei Biontech/Pfizer, wie aus dem BASG-Update über vermutetet Nebenwirkungen der Corona-Impfungen von Mittwoch hervorgeht. In Israel werden derzeit Dutzende Myokarditis-Fälle nach Biontech/Pfizer-Impfungen untersucht, eine Häufung ist nicht erwiesen.

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