07.05.2021 06:00 |

„Als Dankeschön“

Wiener verschenkt 10.000 Donuts an Corona-Helfer

Wir allen sehnen uns nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie nach guten Nachrichten. Das hat sich auch der junge Wiener Eric Qureshi gedacht und sich eine wahrhaft süße Aktion überlegt. Er beliefert die Krisenbekämpfer des Landes als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz mit mehr als 10.000 Donuts. Polizei, Feuerwehr, Krankenhauspersonal, Rettung & Co. werden ab 9. Juni von dem 30-Jährigen persönlich mit den beliebten gelöcherten Krapfen beschenkt.

Die Donuts hat Qureshi schon bestellt und der „Krone“ auch die Bestellbestätigung vorgelegt. Die bekannte Restaurantkette Dunkin‘ Donuts wird dem Wiener die gewünschten 10.000 Stück Krapfen mit Loch in der Mitte backen, glasieren und in Schachteln verpackt bereitstellen.

„So eine Bestellung haben wir nicht alle Tage“
„So eine Bestellung haben wir nicht alle Tage“, zeigt sich Marcos Coban, Area Sales Manager bei Dunkin‘ Donuts gegenüber der „Krone“ erfreut, an der zuckersüßen Dankeschön-Aktion teilhaben zu können. Die Donuts des aus den USA bekannten Franchise-Unternehmens, das hierzulande zuletzt in Villach eine Filiale eröffnet und eine weitere in Salzburg kurz vor der Eröffnung stehen hat, werden gerne für Partys und Feiern bestellt, eine derartig große Bestellung von einer Einzelperson habe es aber in Österreich bislang noch nicht gegeben, so Coban. Auch bezahlt sind die Donuts bereits, wie der Manager auf Nachfrage bestätigt.

Start der Verschenkungsaktion ist Anfang Juni, wenn Qureshi am Mittwoch, dem 9. Juni, mit der Auslieferung der frisch frittierten Donuts an die Helfer in der Krise beginnen wird. In den Folgewochen werde er immer mittwochs um 6 Uhr morgens in Tranchen die Süßspeisen persönlich bei Dunkin‘ Donuts im 23. Bezirk in Wien abholen und mit dem Auto zustellen, wie der 30-Jährige die „Krone“ wissen lässt.

Der Wiener hat sich bei seiner ungewöhnlichen Aktion vom „World Donut Day“ inspirieren lassen. Jedes Jahr am ersten Freitag im Juni wird die löchrige Hefeteigköstlichkeit in den USA und in vielen anderen Ländern zelebriert - oft auch mit Gratis-Donuts. „Ein Dankeschön für den Einsatz in den letzten eineinhalb Jahren im Kampf gegen Covid“, begründet Qureshi seine Idee, jetzt aus seinem eigenen Geldbörserl bezahlte 10.000 Donuts zu verschenken.

„Alles fängt mit einem kleinen Schritt an“
Er will damit „der Gesellschaft Hoffnung geben und positive Energie weiterverbreiten“. Es benötige „nur eine Aktion, um etwas Großes und Positives zu bewegen“, versprüht der junge Wiener Optimismus. Alles fange mit einem kleinen Schritt an, bei ihm seien es „10.000 Donuts und enormes Durchsetzungsvermögen“, sagt der von Arbeitseifer angetriebene Donut-Spender, der beruflich bei der österreichischen Lernhilfeplattform GoStudent tätig ist. Er spricht von Ambitionen, nicht beim Verschenken von Lochkrapfen aufzuhören.

Bleibt nur zu wünschen, dass sich die Krisenhelfer die Donuts schmecken lassen. Verteilt werden die Hefeteigkrapfen übrigens in mehreren Varianten, glasiert und mit Füllung. Nur vegane Donuts werden bei der Dankeschön-Aktion noch nicht zur Auswahl stehen - an denen arbeite man noch, wie Dunkin‘ Donuts ankündigt.

Harald Dragan
Harald Dragan
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