01.05.2021 10:05 |

Prozess geplatzt

Rutter trug keine Maske: Eklat bei Covid-Prozess

Mit einem Eklat endete am Freitag ein Prozess gegen den Anti-Corona-Aktivisten Martin Rutter wegen versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Der ehemalige Kärntner Landtagsabgeordnete (37) hatte sich nämlich beharrlich geweigert, eine im Gerichtsgebäude vorgeschriebene FFP2-Maske zu tragen.

Martin Rutter, einst Politiker in Kärnten für die Grünen, das Team Stronach und das BZÖ, soll bei einer Großdemo gegen Corona-Maßnahmen am 31. Jänner in Wien Polizisten einen Stoß versetzt haben. Der Beschuldigte bestreitet das allerdings vehement: „Ich kämpfe mit Mund und Hirn gegen Maßnahmen der Regierung - und nicht mit Fäusten gegen Polizisten.“

Rutter weigerte sich, Maske zu tragen
Vor Gericht erörtert werden konnten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen den Aktivisten jedoch nicht. Denn Rutter weigerte sich, eine im Wiener Landesgericht vorgeschriebene FFP2-Maske zu tragen. Er legte ein Attest eines Arztes vor, der nicht mehr praktizieren darf. Dieser bescheinigte ihm, die Maske sei „gesundheitsschädlich“ und „traumatisierend“.

Nun muss ein Gerichtsgutachter Rutter untersuchen. Rutter war schon im März in Klagenfurt nicht rechtskräftig wegen Verhetzung verurteilt worden.

 Kärntner Krone
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