29.04.2021 09:09 |

Schocktaten in Potsdam

4 Heimbewohner getötet: Mitarbeiterin festgenommen

Furchtbare Entdeckung in Deutschland: In einem Wohnheim für Behinderte, das Teil eines Potsdamer Klinik-Komplexes ist, wurden vier Menschen getötet, eine weitere Person ist schwer verletzt. Eine 51 Jahre alte Frau - eine Mitarbeiterin des Krankenhauses - wurde festgenommen. Die Opfer starben durch „schwere äußere Gewalteinwirkung“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Nacht auf Donnerstag mit. Laut „Bild“-Zeitung wurde ein Messer als Tatwaffe identifiziert.

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Die Opfer wurden in verschiedenen Krankenzimmern einer Station des sogenannten Oberlinhauses gefunden. Der „Bild“ zufolge ist der Tatort ein Haus, in dem geistig behinderte Menschen betreut werden. Die Opfer seien zwei Frauen und zwei Männer. Offizielle Informationen zur Identität der Opfer oder über den Tathergang gab es am frühen Morgen noch nicht.

Mordkommission ermittelt
Die Polizei war am Mittwochabend gegen 21 Uhr zur Klinik im Stadtteil Babelsberg alarmiert worden, sagte ein Polizeisprecher am späten Abend. Die Nacht über fanden umfangreiche Spurensicherungen statt, auch Rechtsmediziner waren vor Ort. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Video: Einsatz am Tatort in Potsdam


Tatort war Wohnheim für Menschen mit Behinderung

Die Oberlinklinik in Potsdam-Babelsberg ist deutschen Medien zufolge eine renommierte orthopädische Fachklinik mit rund 300 Mitarbeitern und 162 Betten. Zu dem Komplex gehören neben einer Klinik Kindertagesstätten und Schulen, Arbeitsplätze und Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung - wo der Vierfachmord passierte - und Beratungsstellen. Der Verein Oberlinhaus beschreibt sich auf seiner Website als diakonisches „Kompetenzzentrum für Teilhabe, Gesundheit, Bildung und Arbeit in der Region Berlin-Brandenburg“.

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