24.04.2021 06:34 |

Ab 26. April

Sanierung der Draubrücke Villach Nord startet

Das größte Brückenprojekt des Landesbauprogramms 2021 beginnt am 26. April. Über 1,6 Millionen Euro werden für die Sanierung der Villacher Brücke investiert.

Die wichtige Brücke wurde 1966 für den Verkehr freigegeben, ist jedoch mittlerweile in die Jahre gekommen. Zuletzt sind massive Schäden an den Lagern und den Fahrbahnübergängen aufgetreten. Materialausbrüche im Bereich der Geländerbefestigung am Geh- und Radweg wurden von Prüfern des Landes ebenso festgestellt.

Die Stahlleitwände sind durch Korrosion geschädigt, der Fahrbahnbelag ist an mehreren Stellen stark gerissen. Auch Pfeiler weisen oberflächliche Betonschäden auf.

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Wir nehmen daher nun sehr umfassende Sanierungsarbeiten in Angriff, um die Sicherheit der Brücke zu erhöhen. Vom Stahltragwerk bis hin zur Fahrbahn wird ein großer Teil des Bauwerks erneuert.

LR Martin Gruber

13.500 Fahrzeuge pro Tag müssen „ausweichen“
Die B100 ist in diesem Abschnitt eine wichtige Verbindung für den Regionalverkehr. Täglich brettern 13.500 Fahrzeuge über die Brücke. Insgesamt werden über 1,6 Millionen Euro in das größte Brückenbauprojekt des heurigen Bauprogramms investiert. Die Stadt Villach beteiligt sich mit 260.000 Euro. Die Bauarbeiten sollen planmäßig Ende September abgeschlossen sein.

Verkehrsführung:
Die Ableitung des Gesamtverkehrs in Fahrtrichtung Spittal wurde kurz vor der Brücke auf die L37 Ferndorfer Straße (Rennsteiner Straße) festgelegt. Von dort erfolgt die Weiterleitung über die L37 bis Gummern und dann weiter über die L43 (Draubrücke Gummern) bis zur B100 (Kreisverkehr). Auf der Gegenrichtung von Spittal kommend in Richtung Villach Seendreieck wird der Verkehr einspurig über die Baustelle geführt. Es herrscht Tempo 30!

Für den überregionalen Verkehr wird an den Zulaufstrecken über die B94 schon auf die Behinderung hingewiesen und eine Umleitung über die A10 empfohlen.

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