09.04.2021 08:56 |

„Eigenständige Person“

Leni Klum 20 Jahre nach Mama Heidi Klum am Cover

Leni Klum, die 16-jährige Tochter von Heidi Klum und Flavio Briatore, ziert 20 Jahre nach ihrer Mutter das Cover des deutschen „Glamour“-Magazins. Seit sie ein kleines Mädchen war, wollte sie Model werden und hat in ihrer berühmten Mama natürlich ein großes Vorbild. Sie sagt aber: „Wir sind sehr unterschiedlich, ich bin eine eigenständige Person. Ich bin Leni, nicht Heidi."

Laut „Glamour“ war es eine große Freude und Ehre für Leni Klum, das erste Mal ein Magazin-Cover zu zieren, denn Model zu sein, war von klein auf ihr großer Traum. Beim Shooting standen deshalb der Spaß und nicht die Nervosität im Vordergrund: „Ich weiß, ich sollte all das ernster nehmen, weil es Arbeit ist. Aber so fühlt es sich für mich überhaupt nicht an. Und genau das ist, denke ich, auch das Geheimnis, einfach zu tun, was einem Spaß macht“, sagt sie.

„Ich bin Leni, nicht Heidi“
Eine Einstellung, die sie von ihrer erfolgreichen Mutter Heidi Klum übernommen hat, die genau vor 20 Jahren ebenfalls vom „Glamour“-Cover strahlte. Den gleichen Weg wie diese einzuschlagen, kann eine große Bürde, aber auch ein Plus sein: „Ein Vorteil ist natürlich, dass vieles für mich jetzt nicht neu ist, weil ich meine Mum schon immer zur Arbeit begleitet habe. Auf der anderen Seite spüre ich natürlich den Druck, so gut zu sein wie sie. Aber ich muss nicht genauso sein wie sie. Wir sind sehr unterschiedlich, ich bin eine eigenständige Person. Ich bin Leni, nicht Heidi.“

„Instagram ist dein Modelbuch“
Unterschiedlich ist auch die Zeit, in der die beiden ins Modelleben starten. Diversity hinsichtlich Alter, Maße, Herkunft und Größe spielen eine immer größere Rolle in der Modeindustrie, wie Leni feststellt: „Du brauchst heute keine bestimmten Maße, um Model zu sein. [...] Die, die sagen, dass ich zu klein oder nicht hübsch genug bin, sind kontraproduktiv für unsere Welt, die immer diverser wird.“ Eine weitere Veränderung im Vergleich zur Model-Ära ihrer Mutter sieht Leni außerdem in der Digitalisierung der Branche: „Einiges findet jetzt digital statt. Dein Instagram-Feed ist dein Modelbuch.“

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Die, die sagen, dass ich zu klein oder nicht hübsch genug bin, sind kontraproduktiv für unsere Welt, die immer diverser wird.

Leni Klum

In ihrem eigenen Instagram-Account postete Leni kürzlich Bilder von ihrer Akne und möchte sich damit von einer ehrlichen, ungeschminkten Seite zeigen: „Durch meine Akne habe ich mich oft nicht gut gefühlt, und ich möchte, dass die Leute verstehen, dass unreine Haut ganz normal ist. Und ja, ich liebe es, Make-up zu tragen, überdecke meine Akne und wünschte mir oft, dass ich sie nicht hätte, aber ich will trotzdem ehrlich sein und zeigen, wie meine Haut und mein Körper wirklich aussehen.“ Dass diese Offenheit zu Gegenwind führen kann, hält Leni aus: „Ich habe kleine Geschwister, ich bin also Gegenwind gewöhnt. Und ich bin generell der Meinung, dass man sich von anderen nicht negativ bewerten lassen sollte.“

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz
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