Telefonat mit Foda

Schwab: EM-Rückschlag und normale Turbulenzen

Der EURO-Zug ist für Stefan Schwab wohl abgefahren, aber mit PAOK Saloniki warten jetzt „geile Spiele“. Der Ex-Rapidler hat sich ein hohes Ansehen erarbeitet. Die Titel-Chance lebt nur noch im Cup.

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„Schade, ich hatte die Chance gewittert, mich zeigen zu dürfen. Jetzt brauche ich ein Wunder, um auf den EM-Zug aufzuspringen.“ Enttäuscht, aber ohne Grant musste Stefan Schwab akzeptieren, dass er letztlich doch wieder aus Österreichs Teamkader für die WM-Quali rutschte: „Auf meiner Position haben wir Stammspieler in Deutschland. Es soll die beste Mannschaft spielen.“ Der Legionär von PAOK Saloniki zollt Teamchef Franco Foda Respekt: „Er hat mich angerufen, es mir persönlich gesagt. Das war schon okay.“

Zumal auch in Griechenland auf den 30-Jährigen die Wochen der Wahrheit warten. „Jetzt kommen die geilen Spiele“, denkt Schwab an die Cup-Halbfinali gegen AEK Athen, die letzte Titelchance. Und an das Play-off in der Super League. In das Thomas Murg (meist nur Joker) und er mit PAOK als Dritter starten. „Erstmals seit zehn Jahren hinter Aris Saloniki.“ Wenn auch nur einen Punkt, Olympiakos ist schon außer Reichweite.

Weshalb auch Schwab nach dem 2:2 im Derby die heißblütige Mentalität kennenlernte, es „Aussprachen“ gab. Wobei Rapids Ex-Kapitän in Saloniki ein hohes Ansehen genießt. „Das habe ich mir erarbeitet.“ Nach Siegen kann er in der Bäckerei oder an der Tankstelle auch weiterhin das Geld stecken lassen. Seine Leistung passt.

Leidenschaft erleben
„Ich werde auf 50 Spiele kommen.“ Rapids Ex-Kapitän ist im Mittelfeld gesetzt, „überlebte“ auch Trainerwechsel und Sportdirektor-Abgang. Solche Turbulenzen sind in Griechenland normal. Für Schwab kein Drama, im Gegenteil: „Ich will das alles, diese Leidenschaft, unter normalen Umständen erleben.“ Also mit Fans. Nächste Saison dann.

Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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