03.03.2021 06:00 |

Wollen Sympathie

Trotz Razzien: Muslimbrüder sehen sich als Opfer

Obwohl 930 Beamte nach der Wiener Terrornacht zu einer Großrazzia ausrückten, stilisiert sich die Muslimbruderschaft in einem Video im „Netflix“-Stil mit dem Titel „Der Überfall“ als Opfer. Experten warnen: Bei den Islamisten handelt es sich um „Wölfe im Schafspelz“.

Geldwäsche, Terrorismus – es gibt viele Gründe, warum die Staatsanwaltschaft am 9. November 2020 unter dem Namen „Operation Luxor“ gegen die islamistische Muslimbruderschaft vorging. 51 Wohnungen, Moscheen, Firmen und Vereine und sogar ein Hotel wurden in Wien, Graz, Niederösterreich und Kärnten durchsucht, Computer, Festplatten und mehrere Millionen Euro auf 128 Konten gesichert.

Auf Jagd nach Sympathiepunkten
Trotzdem sehen sich die Muslimbrüder, die Innenminister Nehammer als „zutiefst gefährlich“ bezeichnete, in der Opferrolle. Mit einem professionellen Video, in der der Salzburger Islamforscher Farid Hafez den „Überfall“ der Polizei schildert und auch um Spenden bittet, sind sie aktuell auf der Jagd nach Sympathiepunkten. Laut Insidern eine typische Täter-Opfer-Umkehr: Das Netzwerk wolle den Staat unterwandern, Polizei und Justiz diskreditieren.

Kronen Zeitung

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