23.02.2021 10:19 |

Mieten stiegen kräftig

Billige Nahrungsmittel: 0,8% Inflation im Jänner

In Österreich hat sich die Inflation zu Jahresbeginn deutlich abgeflacht und ist im Jänner bei nur 0,8 Prozent gelegen. Zum Vergleich: Im Dezember 2020 betrug die Teuerung noch 1,2 Prozent. Ausschlaggebend für den Rückgang waren günstigere Preise bei den Nahrungsmitteln.

„Inflationsraten von weniger als einem Prozent hatten wir zuletzt im Mai 2020 und über mehrere Monate in den Jahren 2015 und 2016“, sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas am Dienstag.

Mieten erhöhten sich kräftig
Ohne teures Wohnen hätte die Inflation nur 0,4 Prozent betragen. Die Preise für Wohnung, Wasser, Energie stiegen im Schnitt um 2,1 Prozent und erwiesen sich damit als stärkste Preistreiber im Jahresvergleich. Mieten erhöhten sich durchschnittlich um satte 5,4 Prozent.

Brot, Fleisch, Milch & Co. billiger
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden hingegen im Schnitt um 1,1 Prozent billiger und beeinflussten damit die Inflation maßgeblich. Fleisch, Brot, Milch, Käse und Eier sowie Gemüse wurden günstiger. Zum Vergleich: Im Dezember hatten sich Nahrungsmittel noch um 3,1 Prozent verteuert.

Sprit um über zehn Prozent günstiger
Abgesehen vom Essen musste man auch an den Zapfsäulen weniger bezahlen als vor einem Jahr. Diesel verbilligte sich um 11,6 Prozent, Superbenzin wurde 10,7 Prozent günstiger. Generell zeigen die Energiepreise gerade nach unten: Haushaltsenergie verbilligte sich durchschnittlich um 0,5 Prozent, vor allem aufgrund stark gesunkener Heizölpreise, die sich im Schnitt um mehr als ein Fünftel vergünstigten. Allerdings verteuerte sich Strom mit 5,2 Prozent deutlich, Gas mit 0,2 Prozent hingegen kaum.

Die für Eurozonen-Vergleiche ermittelte sogenannte Harmonisierte Inflationsrate (HVPI) für Österreich betrug 1,0 Prozent.

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