23.02.2021 09:31 |

20 Tiere befreit

Dutzende Grindwale an Küste Neuseelands gestrandet

An der Küste Neuseelands sind am Montagvormittag erneut rund 50 Grindwale gestrandet. Mehr als 60 Menschen kämpften am Montag um das Überleben der Tiere. Mehr als 20 Meeressäuger konnten von freiwilligen Helfern in tiefere Gewässer gebracht werden und werden nun von einem Boot der Naturschutzbehörde überwacht. Etwa 28 überlebten die Nacht, die anderen verendeten trotz aller Bemühungen.

Die Grindwale waren Montagfrüh an der Landzunge Farewell Spit im äußersten Norden der Südinsel entdeckt worden. Bis zum Nachmittag starben neun von ihnen. Die Helfer versuchten, die verbliebenen Wale bis zum Einsetzen der Flut am Leben zu erhalten, indem sie sie kühl und nass hielten, so die für den Naturschutz zuständige Behörde DOC. Nach Einsetzen der Flut gelang es schließlich, 20 Tiere in tiefere Gewässer zu treiben.

Helfer fanden diese Gruppe jedoch am Dienstag in der gleichen Gegend vor der Südinsel des Pazifikstaats wieder. Freiwillige bildeten eine Menschenkette, um die Wale in tieferes Wasser zu treiben. Es gebe eine kleine Gruppe, die sich von der Hauptgruppe entfernt habe, aber diese könne noch frei schwimmen, hieß es in einem Facebook-Beitrag vom Nachmittag.

An der Landzunge Farewell Spit, die rund 90 Kilometer westlich der Touristenstadt Nelson liegt, hat es in den vergangenen 15 Jahren mindestens zehn Massenstrandungen gegeben.

Wissenschaftler rätseln, warum es an der Landzunge immer wieder zu solch tödlichen Zwischenfällen kommt. Einer Theorie zufolge könnte es daran liegen, dass das Wasser an dieser Stelle besonders seicht ist, wodurch das Biosonar der Tiere gestört wird.

Quelle: APA

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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