Neue Daten eingereicht

Biontech-Impfung auch bei -25 bis -15 Grad stabil

Wissenschaft
19.02.2021 15:22

Der Coronavirus Impfstoff BNT162b2 des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer kann laut Angaben seiner Entwickler auch bei deutlich geringeren Minustemperaturen gelagert werden als bisher bekannt. Der Impfstoff sei auch bei einer Lagerung bei minus 25 bis minus 15 Grad Celsius stabil, erklärten die beiden Unternehmen am Freitag.

„Diese Temperaturen können von gängigen pharmazeutischen Gefrier- und Kühlschränken aufrechterhalten werden“, so die Unternehmen. Die neuen Daten seien bereits bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht worden, heißt es.

Damit solle die Notfallzulassung dahingehend ergänzt werden, dass der Impfstoff „für zwei Wochen bei diesen Temperaturen“ gelagert werden könne. Dies würde „eine Alternative oder Ergänzung zur Lagerung in speziellen Ultra-Tieftemperatur-Gefrierschränken bieten“, wie sie bisher nötig ist. Derzeit muss der mRNA-Impfstoff bei Temperaturen zwischen minus 80 und minus 60 Grad in sogenannten Ultra-Tiefkühleinheiten gelagert werden.

Video: So wirken mRNA-Impfstoffe

Handhabung des Impfstoffs dadurch vereinfacht
„Die eingereichten Daten könnten die Handhabung unseres Impfstoffs in Apotheken vereinfachen und den Impfzentren eine noch größere Flexibilität bieten“, erklärte Biontech-Chef Ugur Sahin (Bild unten). „Wir werden unsere Expertise weiterhin einsetzen, um mögliche neue Formulierungen zu entwickeln, die den Transport und die Anwendung unseres Impfstoffs noch einfacher machen könnten.“

Vakzin bereits nach erster Dosis hochwirksam
Am Freitag wurde bekannt, dass das Biontech/Pfizer-Vakzin bereits nach der ersten Impfung hochwirksam ist. Das zeigt eine am Scheba-Krankenhaus nahe Tel Aviv durchgeführte Studie. Demnach gab es unter insgesamt 7214 Klinikmitarbeitern 15 bis 28 Tage nach der ersten Dosis 85 Prozent weniger symptomatische Covid-19-Infektionen. Die Zahl aller Ansteckungen, also auch der asymptomatischen, ging um 75 Prozent zurück.

Quelle: APA/AFP

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