Ende für Bahnkreuzung

Kein Warten vor Schranken: ÖBB planen Unterführung

Kärnten
23.01.2021 12:14

Die nervigen Wartezeiten vor geschlossenen Schranken sind bald Geschichte: Die ÖBB wollen die Bahnkreuzung in Pörtschach auflassen und durch eine Unterführung ersetzen. Die Bauarbeiten sollen 2022 starten. Das Projekt sieht auch eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger vor.

Die Baukosten bewegen sich in zweistelliger Millionenhöhe, sie werden von den ÖBB und dem Land Kärnten getragen. Baubeginn ist 2022, bis Ende 2023 soll alles fertig sein. Neben den Arbeiten im unmittelbaren Gleisbereich soll eine Reihe von begleitenden Straßenbaumaßnahmen erfolgen. „Mit der Unterführung der Bahnstrecke beseitigen wir ein Nadelöhr, das für Probleme im Alltagsverkehr sorgt. Gerade in diesen Zeiten mit einer solchen Millioneninvestition für öffentliche Bauaufträge zu sorgen, ist ein ganz wichtiges Signal an die regionale Wirtschaft“, sagt Landesrat Martin Gruber.

200 Kilometer Bahnlinie werden modernisiert
Entlang der Südstrecke werden bei mehr als 100 Projekten insgesamt 200 Kilometer Bahnlinie modernisiert, 170 Kilometer neu gebaut, 80 Kilometer neue Tunnel und 150 neue Brücken errichtet. 5000 Menschen arbeiten daran.

Die ÖBB bringt jährlich 477 Millionen Fahrgäste und 105 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 2019 zählten unsere Züge mit 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas.

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