09.01.2021 16:28 |

Bis zu minus 25 Grad

Auf Neuschnee folgt eine „knackige Kältewelle“

Zwar haben wir die erste Halbzeit des Winters ab nächster Woche hinter uns, doch erst jetzt zeigt er uns sein wahres, beißend kaltes Gesicht. Ab Dienstagabend bekommen die Nordalpen zunächst wohl eine kräftige Portion Neuschnee ab, die Schneefälle dauern laut Prognose wohl bis zum Donnerstag an. Ab diesem Tag heißt es dann allerdings: warm anziehen. Denn laut Experten steht uns eine „knackige Kältewelle“ bevor. Sogar bis in den Osten hin wird es eisig kalt mit bis zu minus 15 Grad, in Alpentälern könnten es sogar bis zu minus 25 Grad werden.

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Ein kurzer Rückblick auf die erste Winterhälfte zeigt, dass sich Frau Holle vorwiegend im Südwesten und Süden Österreichs heimisch fühlte. Von den Ötztaler Alpen über den Brenner bis hin nach Osttirol, Kärnten und dem Lungau fiel bereits jetzt deutlich mehr Niederschlag als durchschnittlich in drei vollen Wintermonaten, so die Halbzeit-Bilanz. Besonders hervor sticht dabei etwa Mallnitz in Kärnten, dort seien im Vergleich zu einem durchschnittlich ganzen Winter bislang rund sechsmal so viel Regen und Schneefall registriert worden, im Osttiroler Lienz sogar mehr als das Achtfache, berichtete Wetterexperte Konstantin Brandes von der Ubimet.

„Völlig konträr präsentiert sich die Lage hingegen in den Nordalpen. Vom Arlberg bis zum Schneeberg fehlen derzeit 50 bis 70 Prozent auf eine ausgeglichene Bilanz“, so Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. „In Schneehöhen ausgedrückt: Kornat in Oberkärnten schlägt mit 164 Zentimetern der weißen Pracht Hochfilzen in Nordtirol mit neun Zentimetern um Längen.“ Ab der kommenden Woche allerdings ist Frau Holle um Ausgleich bemüht.

Neuschnee in den Nordalpen
Noch bis Dienstag bleiben uns Sonne und Hochnebel erhalten, die Nächte in den Bergen werden oftmals eisig kalt, bis zu minus 20 Grad ist in schneebedeckten Tälern auch in den kommenden drei Nächten möglich. Ab dem Abend setzt dann in den Nordalpen teils kräftiger Schneefall ein, sogar Schneeflocken bis in die Täler sind möglich, so die Prognose. Wie viel der weißen Pracht tatsächlich vom Himmel fällt, ist dabei noch nicht gesichert. Gerechnet werden kann aber zumindest mit einem halben Meter Pulverschnee auf den Bergen und zehn bis 40 Zentimetern in den Tälern. Möglich sei allerdings auch mehr, so Brandes.

Kältewelle rollt an
Was danach folgt, lässt wohl so manchen bereits jetzt mit den Zähnen klappern, denn laut Experten kommt auf uns eine „knackige Kältewelle“ zu - und die hat es in sich. Bis zum kommenden Wochenende hin sorgt eisige Luft für klirrende Kälte. „Selbst tagsüber stellen sich oftmals Höchstwerte von minus zehn bis minus fünf Grad ein“, berichtet der Experte, und zwar bis in den Osten des Landes - etwa nach Wien.

Es geht noch kälter ...
Doch die Temperaturen können nachts noch weit tiefer sinken. „Selbst im östlichen Flachland heißt es bei minus 15 bis minus zehn Grad frieren, in manchen Alpentälern drohen sogar Tiefsttemperaturen von minus 25 bis minus 20 Grad.“

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