02.12.2020 06:46 |

Corona-Beihilfen

Schon 72.000 Anträge auf Umsatzersatz gestellt

Der Umsatzersatz für die Zeit des Lockdowns kommt sehr gut an. Fast 72.000 Anträge sind gestellt worden, bis Mitte November wurden rund 828 Millionen Euro ausbezahlt. Ein Großteil entfällt auf kleinere und mittlere Unternehmen. „Damit stützen wir das Rückgrat unserer Wirtschaft“, so Finanzminister Gernot Blümel.

Insgesamt werden die bisherigen Ansuchen 1,6 Milliarden Euro kosten, allein diese Woche rechnet man im Finanzministerium mit fast 500 Millionen Euro an Auszahlungen. Das funktioniert deshalb so gut, weil das System einfach ist, so Blümel.

In Deutschland würden die Gelder erst ab Jänner fließen und die Berechnung sei komplizierter. Bei uns sind alle behördlich geschlossenen Branchen anspruchsberechtigt und es gäbe keine Gegenrechnungen.

Kurzarbeit kostete 6,5 Milliarden Euro
Beim Fixkostenzuschuss trudeln die neuen Anträge seit einer Woche ein, die ersten Auszahlungen folgen diese Woche. Am teuersten für den Fiskus ist bisher die Kurzarbeit, sie hat bis inklusive Oktober heuer schon zu Mehrausgaben von 6,5 Milliarden Euro geführt.

Skisaison-Ausfall kostet 1,6 Milliarden Euro pro Woche
Was drohen könnte: Ein Ausfall der Wintersportsaison würde laut Finanzministerium pro Woche 1,6 Milliarden € kosten. Darin enthalten seien Umsatz- und Abgabenausfall plus Kurzarbeit. In den Weihnachtsferien wären es sogar noch um 50 Prozent mehr.

Manfred Schumi, Kronen Zeitung

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