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Kleiner Danilo kämpft tapfer gegen den Augenkrebs

Oberösterreich
22.11.2020 10:00

Eine Schreckensdiagnose ereilte den kleinen Danilo aus Ried im Innkreis im zarten Alter von vier Monaten. Mediziner sichteten in den Augen des Säuglings gleich neun bösartige Tumore. Die Eltern bangen verzweifelt um ihren inzwischen elf Monate alten Sohn. Für seine Behandlung sind langwierige Therapien erforderlich.

Der kleine Danilo war gerade einmal vier Monate alt, als seine Augen stark zu schielen begannen. „Es ist immer extremer geworden. Bis dahin hat der Kinderarzt gemeint, dass Schielen bei Säuglingen normal ist und mit zunehmendem Alter auch wieder verschwindet“, sagt sein Vater Aleksandar (43).

Furchtbarer Verdacht
In der Annahme, der Bub könnte an einem Augenfehler leiden, wurde Danilo von Medizinern des Klinikums Ried untersucht. Einen solchen konnten sie zwar ausschließen, äußerten gleichzeitig aber einen furchtbaren Verdacht: Augenkrebs.

Angst um sein Leben
„Wir mussten am nächsten Tag sofort ins Uniklinikum Graz, wo sich der Verdacht leider bestätigt hat“, sagt der Vater. Danilo hatte am rechten Auge vier sowie am linken fünf bösartige Tumore. Eine Diagnose, die für die fünfköpfige Familie einen Schock bedeutete. „Da zieht es einem den Boden unter den Füßen weg. Alles Mögliche schießt einem durch den Kopf, vor allem die Frage: Muss Danilo jetzt sterben?“, erinnert sich der Vater, der inständig um das Leben des Sohnes betete.
Hoffnung gab jedoch, dass der Krebs noch nicht gestreut hatte - gerade bei flüssigen Tumoren erfolgt eine Ausbreitung über die Arterien ziemlich rasch. Bei Danilo dürfte der Krebs im Frühstadium entdeckt worden sein.

Laser- und Kältetherapie
„Je früher die Behandlung startet, desto größer sind die Erfolgsaussichten“, erklärt Aleksandar. Mittels Laserstrahlen wurde in Graz versucht, Danilos Krebszellen zu zerstören. Bei einigen Tumoren - sie liegen auf der Netzhaut-Rückseite - war ein Lasereinsatz aber nicht möglich. Spezialisten des Universitätsklinikums Lausanne (Schweiz) versuchten sie mittels Kryotherapie einzufrieren. „Der größte Tumor in Danilos linkem Auge misst 1,5 Zentimeter. Leider ist er ein wenig gewachsen. Die Situation ist sehr belastend“, seufzt der 43-Jährige.

Regelmäßige Spitalsaufenthalte
Der nun 11 Monate alte Bub muss jede zweite Woche nach Graz und dann alle zwei Tage ins KUK nach Linz. „Er ist äußerst tapfer, leider kann er uns noch nicht sagen, ob ihm was wehtut.“

Wenn Sie, liebe Leser, helfen möchten, spenden Sie bitte unter dem Kennwort Danilo an nachfolgendes Sonderkonto. Vielen Dank!

Unser „Krone“-Spendenkonto bei der Hypo Oberösterreich:
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Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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