Gemeinsame Initiative

Zukunftsstiftung hilft bei Job-Verlust in Krise

Das Land Oberösterreich richtet mit Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und dem Arbeitsmarktservice eine zweigeteilte Zukunftsstiftung um 20 Millionen Euro ein. Sie soll jene Leute für neue Jobs qualifizieren, die wegen der Corona-Krise (Insolvenz, Abbau) ihren Arbeitsplatz verloren haben oder ihn gerade verlieren.

Diese Zukunftsstiftung besteht – wegen unterschiedlicher Bundesvorgaben zur Finanzierung – aus einer Insolvenzstiftung und einer Zielgruppen-Arbeitsstiftung für je 1000 Leute. Beide Einrichtungen sind auf KMU-Betriebe bis 249 Mitarbeiter in Oberösterreich ausgerichtet und sollen im Jänner 2021 starten. Der große Vorteil dieser „Universallösung“: Während bisher im Einzelfall eine Stiftung ins Leben gerufen wurde (z.B. die Wick-Insolvenz-Stiftung), stehen diese beiden Stiftungen für alle arbeitslos gewordenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in KMU zur Verfügung.

Sinnvolle Lösung
Betriebe, die Leute einvernehmlich in die Zielgruppen-Arbeitsstiftung schicken wollen, müssen je 1000 Euro dafür zahlen – was für sie billiger ist als die Kosten bei einseitiger Kündigung. Die Teilnehmer bekommen Schulungsarbeitslosengeld und zusätzlich vom Land 200 Euro monatlich als Qualifizierungsbonus.

Viele offene Stellen
„Die Stiftungen fangen arbeitslos gewordene Landsleute auf und qualifizieren sie für Unternehmen, die trotz der Pandemie dringend Arbeits- und Fachkräfte suchen“, beschreibt Wirtschaftskammerchefin Doris Hummer den tieferen Sinn dieser Einrichtungen.

Werner Pöchinger
Werner Pöchinger
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Montag, 30. November 2020
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