11.11.2020 05:58 |

Veranstalter hoffen

Wiener Christkindlmärkten läuft die Zeit davon

In der Warteschleife hängen seit Wochen die Wiener Christkindlmärkte. Langsam wird es für die Standler knapp. „Bis 25. November müssen wir spätestens wissen, ob wir aufsperren können“, erklärt Akan Keskin, Veranstalter des Christkindlmarktes auf dem Rathausplatz. Ansonsten rentiere sich das Geschäft nicht mehr.

Auf dem Rathausplatz steht bereits die Weihnachtsfichte. Zugleich wurde mit den ersten Aufbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt begonnen. „Wir sind sozusagen alle im Standby-Modus“, schildert Keskin die aktuelle Situation. Sollte in den kommenden zwei Wochen das Okay von der Bundesregierung kommen, dann wäre aufgrund der nötigen Vorlaufzeit ein Start mit Anfang Dezember möglich.

„Sieht derzeit nicht so gut aus"
Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz würde dann rund vier Wochen geöffnet bleiben. Am 2. Jänner ist spätestens Schluss, da die Aufbauarbeiten für den Eistraum beginnen. Bei anderen Weihnachtsmärkten, wie etwa auf dem Michaelerplatz, wäre bis 6. Jänner geöffnet. Die entsprechenden Konzepte zur Corona-Prävention und für die Sicherheit würden vorliegen. Allerdings müssten zuvor die Infektionszahlen der Pandemie deutlich nach unten gehen. „Realistisch gesehen sieht es derzeit nicht so gut aus“, meint Keskin.

Ähnlich schaut es vor dem Schloss Schönbrunn aus, wo ebenfalls der Weihnachtsmarkt zur Tradition gehört. „Wir haben den Baum aufgestellt, um zumindest ein Zeichen zu setzen“, erzählt Veranstalterin Gabriela Schmidle. Eine baldige Entscheidung der Politik sei aber dringend notwendig. Um den Markt rentabel führen zu können, müsste allerspätestens ab 8. Dezember geöffnet werden. „Ansonsten bräuchten wir eine finanzielle Unterstützung“, so Schmidle.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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