19.10.2020 16:51 |

Aufnahmen gesichtet

Maskensünder fixiert: Vorgehen „absolut korrekt“

Jene Security-Mitarbeiter, die am Wochenende einen dunkelhäutigen Mann in der U-Bahn-Station Westbahnhof in Wien am Boden fixiert hatten, haben laut Wiener Linien gemäß ihren Vorschriften gehandelt. Das habe eine interne Prüfung ergeben, bei der auch die Bodycams der Sicherheitsorgane ausgewertet wurden, hieß es. Der Mann hat sich demnach nicht nur geweigert, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, er soll die Security-Kräfte auch angegriffen haben.

Das Vorgehen der Mitarbeiter sei „absolut korrekt“ gewesen, versicherte eine Sprecherin der APA. Die Person sei höflich aufgefordert worden, eine Maske zu tragen - und zwar nicht weniger als 18-mal, wie eine Sprecherin der Wiener Linien gegenüber krone.at erklärte. Dies gehe aus den Aufnahmen hervor.

Zudem wurde der Mann mehrmals dazu aufgefordert, den Stationsbereich zu verlassen, sollte er keine Maske aufsetzen. Es habe zunächst ein Gespräch gegeben, der Mann habe jedoch in weiterer Folge den Mittelfinger gezeigt. Als ihn die Sicherheitskräfte dann am Ellbogen gefasst hätten, um ihn hinauszubegleiten, habe der Mann mit einem Kopfstoß reagiert.

Aus diesem Grund sei er am Boden fixiert und die Polizei verständigt worden. Das entspreche den Vorschriften, wurde betont.

 krone.at
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