18.10.2020 13:04 |

Gesetzgebung ruht

Corona-Cluster im italienischen Parlament

Covid-19 hat das italienische Parlament teilweise lahmgelegt! 18 Mitglieder der Abgeordnetenkammer sind positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, 80 weitere Kollegen gelten als Kontaktpersonen und befinden sich in Heimquarantäne. Alle Abstimmungen in der Abgeordnetenkammer wurden für die kommende Woche abgesagt.

Besonders betroffen ist die oppositionelle Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi, der selbst an Covid-19 erkrankt und inzwischen genesen ist. In Heimquarantäne befinden sich die Fraktionschefin der Berlusconi-Partei, Maria Stella Gelmini, sowie andere Abgeordnete. Mitte-links-Parteien forderten die Einführung von Online-Abstimmungen. Der Vorschlag wird derzeit diskutiert.

In Italien steigt seit Wochen wieder die Zahl der Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie im Februar sind rund 36.000 Personen in Italien mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Erwartet wird, dass die Regierung am Sonntagabend weitere restriktive Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ergreift.

Ärzte empfehlen „freiwilligen Lockdown“
So könnten Bars schon um 21.00 Uhr schließen müssen, Restaurants um 23.00 Uhr. Home-Office soll ausgedehnt werden. Italienische Hausärzte haben angesichts der steigenden Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus aufgerufen, sich freiwillig einem Lockdown zu unterziehen. Alle nicht notwendigen Aktivitäten im Freien sollten unterbleiben.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).